US-Unternehmen reduzieren Aktienrückkäufe drastisch: Inflation, Zölle und Konjunkturängste als Hauptgründe
- US-Unternehmen reduzieren Aktienrückkäufe auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2020.
- Hauptgründe sind Unsicherheiten durch Zölle, Inflation und die Zinspolitik der Fed.
Im März 2024 sanken die Aktienrückkäufe amerikanischer Unternehmen auf 39,1 Milliarden US-Dollar, den niedrigsten Stand seit Oktober 2020. Dies ist ein klares Warnsignal für den Markt, da Rückkäufe traditionell die Aktienkurse stützen.
Die Unsicherheit im Welthandel, insbesondere durch drohende Importzölle der Trump-Regierung, veranlasst Unternehmen zur Vorsicht. Viele Firmen sind unsicher über die konkreten Auswirkungen der Zölle.
Nach einer Erholung der Rückkäufe im Jahr 2024, unterstützt durch steigende Margen und Gewinne, zeigt der aktuelle Rückgang die wachsende Skepsis in den Vorstandsetagen.
Zusätzlich zur Zollpolitik dämpfen die Zinssignale der US-Notenbank die Investitionsfreude. Die Fed plant, mit Zinssenkungen zu warten, bis die Inflation nachhaltig sinkt, was den Druck auf Unternehmen erhöht.
Die bevorstehenden Quartalszahlen der Großkonzerne, beginnend mit JPMorgan Chase am 11. April, könnten Hinweise darauf geben, ob Unternehmen an ihren Kapitalplänen festhalten oder sich auf Liquiditätssicherung konzentrieren.