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US-Banken kehren Klimazielen den Rücken: Rückkehr zu fossilen Finanzierungen

  • US-Banken ziehen sich von Klimazielen zurück und fördern fossile Finanzierungen.
  • Trumps Politik und wirtschaftliche Interessen beeinflussen die Neuausrichtung der Finanzinstitute.

US-Banken ziehen sich von Klimazielen zurück und reaktivieren fossile Finanzierungen. Die Wiederwahl von Donald Trump fördert fossile Energieträger, was zu einer Neuausrichtung der Finanzinstitute führt.

Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley haben ihren Austritt aus der Net-Zero Banking Alliance verkündet. Diese Allianz, die eine maximale Erderwärmung von 1,5 Grad Celsius anstrebte, verliert an Bedeutung.

Wells Fargo erwägt, Kredite für Projekte im Arctic National Wildlife Refuge zu genehmigen. BNP Paribas berichtet, dass US-Banken Interesse an fossilen Assets zeigen, von denen sich europäische Institute trennen.

Trumps „Fair Access to Banking Act“ könnte Banken zwingen, Kredite diskriminierungsfrei zu vergeben, auch an Kohle- und Ölsandindustrien. Banken müssen sich künftig stärker rechtfertigen, wenn sie Finanzierungen ablehnen.

Das Verhältnis von grüner zu fossiler Finanzierung müsste 4:1 betragen, um die 1,5-Grad-Marke einzuhalten. Der aktuelle Wert liegt bei 0,89:1, was die Klimaziele gefährdet.

Banken sichern sich mit fossilen Engagements kurzfristige Margen und öffentliche Aufträge. In Europa formiert sich vorsichtiger Widerstand gegen diese Entwicklung.

Klimaökonomen warnen vor den Folgen der Abkehr von Klimazielen. Catherine McKenna nennt es „kollektiven Wahnsinn“, sich von wissenschaftlich fundierten Zielmarken zu verabschieden.

Auf den Finanzmärkten zählt letztlich die Rendite. Wenn Net Zero keinen messbaren Mehrwert mehr bringt, wird die Strategie gewechselt.

Quelle: Eulerpool Research Systems