Trumps Wirtschaftspolitik: Bedrohung für den Dollar und das globale Finanzsystem
- Trumps protektionistische Politik destabilisiert die globale Finanzarchitektur.
- Der Dollar verliert an Wert, Investoren suchen Alternativen.
Donald Trump verkündete im Rosengarten des Weißen Hauses die wirtschaftliche „Befreiung“ Amerikas. Doch seine protektionistische Politik könnte die globale Finanzarchitektur destabilisieren.
Mit Strafzöllen und einer gezielten Schwächung des US-Dollars will Trump die Wettbewerbsfähigkeit der USA steigern und das Handelsbilanzdefizit reduzieren. Gleichzeitig soll die Fed an einer aggressiven Zinspolitik gehindert werden.
Ein geheimer Plan namens „Mar-a-Lago-Akkord“ zielt darauf ab, den Dollar systematisch zu schwächen. Ausländische Zentralbanken sollen gedrängt werden, ihre Dollarreserven umzuschichten oder US-Staatsanleihen mit minimalen Renditen zu kaufen.
Trump erhöht den Druck auf die US-Notenbank, um Zinssenkungen zu erzwingen. Dies nährt Zweifel an der Stabilität der US-Institutionen und führt zu einem rapiden Wertverlust des Dollars.
Investoren verlagern Kapital in den Euro und andere Alternativen. Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven ist laut IWF seit 2004 von 66 auf 57 Prozent gesunken.
Spannungen mit traditionellen Partnern verschärfen sich. Europa prüft Gegenmaßnahmen, und die EZB simuliert Szenarien für den Ausfall der US-Liquiditätsversorgung. Kanada und Japan treffen Maßnahmen gegen Dollarrisiken.
Trump verspricht ein goldenes Zeitalter, doch importierte Inflation und geopolitische Unsicherheit drohen. Der Versuch, das globale System im Alleingang neu zu schreiben, könnte die Rolle des Dollars als Weltleitwährung gefährden.