Trump plant umfassende Zölle: Globale Handelsbeziehungen vor neuer Eskalation
- Trump plant Zölle bis 20 % auf alle Handelspartner, um Handelsdefizite zu korrigieren.
- Die Wirtschaft, besonders die Automobilbranche, reagiert mit Unsicherheit auf die geplanten Maßnahmen.
Die US-Regierung erwägt Zölle von bis zu 20 % auf nahezu alle Handelspartner. Präsident Trump drängt auf eine aggressive und flächendeckende Lösung, um Einnahmen zu steigern und Handelsdefizite zu korrigieren.
Hinter den Kulissen wird ein Entwurf vorbereitet, der sektorale Maßnahmen und flächendeckende Tarife kombinieren könnte. Ziel ist es, die US-Produktion zu stärken und politische Signale zu setzen.
Innerhalb der Regierung gibt es unterschiedliche Meinungen. Während einige einen spiegelbildlichen Zoll bevorzugen, gewinnt die Idee eines universellen Zollsatzes an Gewicht. Dies könnte auch zur Gegenfinanzierung von Steuerplänen dienen.
Rechtlich stützt sich das Vorhaben auf das International Emergency Economic Powers Act. Die Anwendung auf Handelspartner wie Kanada und Mexiko sorgt für juristische Bedenken. Demokraten planen, die expansive Auslegung anzugreifen.
Die Wirtschaft reagiert mit Unsicherheit, besonders die Automobilbranche. Zulieferer wurden angewiesen, vorerst keine drastischen Schritte zu unternehmen. Laut Morgan Stanley könnten die Fahrzeugpreise in den USA um bis zu 12 % steigen.
Trump bleibt unbeeindruckt und sieht höhere Importpreise als Anreiz für den Kauf amerikanischer Autos. Berichte, dass er US-Hersteller zur Preisstabilität gedrängt habe, dementiert er.
Der Rückhalt in der Bevölkerung ist brüchig. Steigende Kosten stehen im Widerspruch zu Trumps Wahlversprechen. Oppositionsführer warnen vor den Folgen für die amerikanischen Verbraucher.
Die Autoindustrie spürt die Nervosität. Glenn Stevens Jr. von MichAuto betont, dass die Geschwindigkeit und Wucht der Veränderungen unerwartet sind.