Trump führt umfassende Zölle ein: Europa, China und Japan besonders betroffen
- Trump führt 10-Prozent-Zölle auf alle Importe ein, mit höheren Sätzen für China, Europa und Japan.
- Ökonomen warnen vor inflationsverstärkender Wirkung und möglichen Kursverlusten an den US-Börsen.
US-Präsident Donald Trump hat eine Importabgabe von zehn Prozent auf alle Waren angekündigt. China, Europa und Japan sind mit höheren Sätzen von 34, 20 und 24 Prozent besonders betroffen. Die Maßnahme tritt am 5. April in Kraft.
Trump will mit den Zöllen die US-Industrie stärken und die Handelsbilanz verbessern. Die neuen Tarife belasten US-Firmen, die steigende Kosten an Verbraucher weitergeben könnten. Ökonomen warnen vor einer inflationsverstärkenden Wirkung und einem möglichen Rückgang des Wirtschaftswachstums.
Der Automobilsektor reagiert nervös, da Fahrzeugpreise um bis zu zwölf Prozent steigen könnten. Auch in anderen Konsumbereichen wie Flugreisen und Einzelhandel zeigt sich eine rückläufige Nachfrage. Die Ankündigung führte bereits zu Kursverlusten an den US-Börsen.
Trumps Strategie setzt auf Zollpolitik als Druckmittel, um politische Ziele durchzusetzen. Für viele Anhänger bleibt der Zollkurs populär, während Unternehmen und Verbraucher mit wachsender Unsicherheit konfrontiert sind.