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Trump erhöht Zölle: Fed-Chef Powell bleibt vorsichtig bei geldpolitischen Entscheidungen

  • Trump erhöht Zölle, was Inflationsängste schürt.
  • Fed-Chef Powell bleibt vorsichtig bei geldpolitischen Entscheidungen.

Die jüngsten US-Zollerhöhungen könnten laut Fed-Chef Jerome Powell tiefere wirtschaftliche Folgen haben als erwartet. Er warnt vor einem Inflationsschub, sieht jedoch keinen sofortigen Handlungsbedarf und möchte die Auswirkungen beobachten.

Die US-Notenbank erwartet steigende Verbraucherpreise durch teurere Importe. Powell betont, dass die Effekte temporär sein könnten, aber auch hartnäckig bleiben könnten. Die Kombination aus Inflation und verlangsamtem Wachstum stellt ein Dilemma dar.

Die Eskalation der Handelspolitik ging vom Weißen Haus aus. Präsident Trump kündigte umfassende Sonderzölle an, was Verkaufsdruck an den Finanzmärkten und Rezessionsängste auslöste. China reagierte mit Gegenmaßnahmen, andere Länder prüfen Vergeltungszölle.

Trotz der angespannten Lage setzt Trump die Notenbank unter Druck. Er forderte Powell öffentlich auf, die Leitzinsen zu senken. Powell bleibt unbeeindruckt. Innerhalb des Offenmarktausschusses gibt es Stimmen für geldpolitische Zurückhaltung.

Notenbankerin Adriana Kugler spricht sich gegen eine schnelle Lockerung aus. Analysten großer US-Banken, wie Morgan Stanley, erwarten keine Zinssenkung vor 2025. An den Terminmärkten bleibt die Hoffnung auf eine Zinssenkung im Juni bestehen.

Powell betont die Flexibilität der Fed: „Wir beobachten genau – und entscheiden datenbasiert.“ Die geopolitische Unsicherheit und steigende Verbraucherpreise bleiben Herausforderungen für die US-Wirtschaft.

Quelle: Eulerpool Research Systems