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Rubio bekräftigt US-Verbleib in der NATO und fordert höhere Verteidigungsausgaben

  • Rubio fordert NATO-Partner zu höheren Verteidigungsausgaben auf.
  • Europa reagiert gemischt auf US-Positionen und Zölle.

US-Außenminister Marco Rubio hat in Brüssel die Unterstützung der USA für die NATO bekräftigt. Er fordert jedoch von den Mitgliedstaaten, ihre Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des BIP zu erhöhen.

Rubio betonte die aktive Rolle der USA in der NATO, um europäische Sorgen über einen möglichen Rückzug zu zerstreuen. Diese Ängste wurden durch Trumps protektionistische Wirtschaftspolitik verstärkt.

Rubios Auftritt folgte der Ankündigung neuer US-Zölle auf europäische Exporte. Er machte klar, dass die Zwei-Prozent-Vorgabe nicht ausreiche, auch für die USA.

Die Reaktionen in Europa waren gemischt. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sah Rubios Worte als positives Signal, betonte jedoch die Notwendigkeit, Europas Abhängigkeit von US-Militärtechnologie zu reduzieren.

Das Treffen fand vor dem Hintergrund neuer sicherheitspolitischer Realitäten statt, darunter Russlands Krieg gegen die Ukraine und die abnehmende Verlässlichkeit der US-Unterstützung.

In Brüssel zeigten sich Spannungen zwischen Rubios moderaten Tönen und den härteren Positionen anderer Vertreter der Trump-Administration.

Rubio betonte erneut, dass Präsident Trump die NATO unterstützt und die USA in der Allianz bleiben werden.

Quelle: Eulerpool Research Systems