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Kreditkartenwechsel bei Miles & More: Unmut unter Vielfliegern

  • Vielflieger kritisieren den Wechsel des Kreditkartenanbieters im Miles-&-More-Programm.
  • Die Lufthansa riskiert das Vertrauen in ihr zentrales Loyalitätsinstrument.

Der Wechsel des Kreditkartenanbieters im Miles-&-More-Programm von DKB zur Deutschen Bank sorgt für Unmut. Vielflieger kritisieren den erneuten Legitimationsprozess und die Offenlegung sensibler Daten.

Um die neue Kreditkarte zu erhalten, müssen Kunden einen neuen Antrag stellen, inklusive Schufa-Abfrage. Viele empfinden dies als unnötig aufwendig und lassen ihre Karten auslaufen.

Die Lufthansa sieht die Kreditkarte als zentrales Loyalitätsinstrument. Neben Flugmeilen können zusätzliche Meilen gesammelt und gegen Prämien eingelöst werden.

Die Deutsche Bank verteidigt den Prozess als bankrechtlich notwendig. Die abgefragten Informationen dienen der Sicherheit und dem Schutz vor Missbrauch.

Vielflieger berichten von Problemen im Wechselprozess. Callcenter und Filialmitarbeiter sind oft unzureichend informiert, was zu doppelten Gebühren führen kann.

Die Miles-&-More-Verantwortlichen bieten Wechselboni und langfristige Vorteile an. Ein signifikanter Anteil der Kunden hat sich bereits für den Wechsel entschieden.

Der Kreditkartenwechsel zeigt die Empfindlichkeit von Kundenbeziehungen im Premiumsegment. Lufthansa riskiert das Vertrauen in ihr Treueprogramm.

Ob die angebotenen Boni den Ärger kompensieren, wird sich zeigen. Klar ist: Loyalität lässt sich nicht unbegrenzt administrativ belasten.

Quelle: Eulerpool Research Systems