Skip to content

Julius Bär: Gewinnrückgang trotz Wachstum bei verwalteten Vermögen im Jahr 2025

  • Julius Bär verzeichnete 2025 einen Gewinnrückgang um 25% auf 764 Millionen Franken.
  • Die verwalteten Vermögen stiegen um 5% auf 521 Milliarden Franken, trotz Herausforderungen.

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär verzeichnete 2025 einen Gewinnrückgang um 25% auf 764 Millionen Franken. Hauptursachen waren Wertberichtigungen im Zusammenhang mit der Signa-Pleite und negative Effekte aus dem Verkauf des Brasilien-Geschäfts.

Trotz dieser Belastungen konnte Julius Bär 14,4 Milliarden Franken an Neugeldern von vermögenden Privatkunden einsammeln. Dies entspricht einem Wachstum von 2,9%, knapp unter der Zielmarke von 3,0%.

Dank positiver Marktbewegungen stiegen die verwalteten Vermögen um 5% auf einen Rekordwert von 521 Milliarden Franken. Julius Bär festigt damit seine Position als zweitgrößte reine Privatbank der Schweiz.

Das Jahr 2025 bleibt bilanziell ein Aufarbeitungsjahr, in dem Altlasten das Ergebnis belasten. Dennoch bleibt das Kerngeschäft mit stabilen Neugeldzuflüssen intakt.

Für die Zukunft ist es entscheidend, das Vertrauen der Kunden zu stärken und aus den Verlusten rund um Signa zu lernen. Operativ bleibt das Fundament solide, bilanziell jedoch ein schmerzhafter Einschnitt.

Quelle: Eulerpool Research Systems