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Douglas AG: Schwaches Weihnachtsgeschäft belastet Aktie und Anlegerstimmung

  • Douglas AG startet mit verhaltenen Zahlen ins Geschäftsjahr 2025/26, enttäuschendes Weihnachtsgeschäft belastet.
  • Aktie verliert rund zehn Prozent, Margendruck und Wettbewerb dämpfen Hoffnung auf schnelle Erholung.

Die Douglas AG ist mit verhaltenen Zahlen in das Geschäftsjahr 2025/26 gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 1,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro, doch das Weihnachtsgeschäft enttäuschte in wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Die offizielle Jahresprognose bleibt unverändert, mit erwarteten Erlösen zwischen 4,65 und 4,80 Milliarden Euro und einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 16,5 Prozent. An der Börse wird jedoch zunehmend das untere Ende dieser Spanne als realistisches Szenario betrachtet.

Der Margendruck durch hohe Preissensitivität der Kunden und intensiven Wettbewerb im Beauty-Sektor dämpft die Hoffnung auf eine schnelle Ergebnisbeschleunigung. Viele Investoren zweifeln an einer spürbaren Nachfrageerholung im Jahresverlauf.

Die Aktie verlor auf Wochensicht rund zehn Prozent und durchbrach sowohl die 100-Tage- als auch die 200-Tage-Linie. Dies wird als starkes Schwächesignal gewertet.

Als nächste Unterstützungen gelten das August-Tief bei rund 9,70 Euro sowie der Bereich um 9,50 Euro aus April 2025. Ein Test dieser Zonen erscheint aus technischer Sicht möglich.

Sowohl aus charttechnischer als auch fundamentaler Perspektive spricht derzeit wenig für einen schnellen Einstieg. Eine nachhaltige Stabilisierung des Kurses bleibt abzuwarten.

Das makroökonomische Umfeld bleibt schwierig: Konsumzurückhaltung, geopolitische Unsicherheiten und mögliche Belastungen aus der internationalen Wirtschaftspolitik könnten auch 2026 auf der Nachfrage lasten.

Strategisch ist Douglas solide aufgestellt, kurzfristig dominieren jedoch Zurückhaltung und Vorsicht. Anleger fragen sich, wo sich ein belastbarer Boden für die Aktie ausbilden kann.

Quelle: Eulerpool Research Systems