Deutsch-italienische Achse: Merz und Meloni gestalten Europas Zukunft neu
- Merz und Meloni initiieren strategische Neuausrichtung Europas mit Fokus auf Wirtschaft und Sicherheit.
- Deutsch-italienische Achse als neues Machtzentrum in der EU, weniger abhängig von den USA.
In Rom haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine strategische Neuausrichtung Europas angestoßen. Die deutsch-italienischen Regierungskonsultationen zielen auf wirtschaftliche, sicherheitspolitische und migrationspolitische Erneuerungen ab.
Merz und Meloni betonen die Verantwortung Deutschlands und Italiens als EU-Gründungsmitglieder, die aktuelle Krise Europas in Chancen zu verwandeln. Die Zusammenarbeit soll in eine strukturierte europäische Agenda münden.
Ein gemeinsames Positionspapier für den EU-Wettbewerbsgipfel am 12. Februar fordert einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Beide Regierungen sehen Europas Wohlstand durch regulatorische Überlastung und langsame Entscheidungsprozesse bedroht.
Auch sicherheitspolitisch wird die Kooperation vertieft. Ein Abkommen zur engeren Verzahnung der Rüstungsindustrien soll die europäische Fragmentierung überwinden und gemeinsame Systeme fördern.
Berlin und Rom positionieren sich als Motor einer europäischen Sicherheitsarchitektur, die weniger abhängig von den USA sein soll, ohne den transatlantischen Schulterschluss aufzugeben.
Parallel zu den politischen Gesprächen fand ein deutsch-italienisches Wirtschaftsforum statt. Industriepolitik wird wieder zur Chefsache, mit Fokus auf Automobilindustrie, Energie, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie Infrastruktur.
Merz und Meloni haben bereits gemeinsame politische Linien durchgesetzt. Die Allianz mit Deutschland zeigt, dass Italien nicht länger Juniorpartner, sondern Mitgestalter der europäischen Ordnung ist.
Die persönliche Nähe zwischen Merz und Meloni ist ein politisches Signal. Europa bekommt eine neue Achse, die nicht revolutionär, aber machtpolitisch hoch relevant ist.