Apple setzt auf Foxconn für KI-Server in Taiwan, Indonesien schränkt Tech-Unternehmen ein und TSMC investiert weiter.
Während der Handelsstreit zwischen den USA und China den asiatischen Technologiemarkt weiterhin prägt, verlagern Unternehmen wie Apple ihre Produktionsstrategien. Der US-Technologiekonzern hat Foxconn, den weltweit größten iPhone-Hersteller und führenden Anbieter von KI-Rechenzentrumsservern, beauftragt, eigene Server für KI-Anwendungen zu entwickeln. Die Fertigung dieser Server könnte in Hsinchu, Taiwan, erfolgen, wo Foxconn bereits Nvidia-Server produziert.
In Indonesien setzt Präsident Prabowo Subianto auf nationale Produktion: Die Regierung verbot kürzlich den Verkauf von Apples iPhone 16 und Googles Pixel, da die Unternehmen keine Mindestanforderungen für lokale Materialanteile erfüllen. Mit dieser Vorgabe will Indonesien den Aufbau lokaler Produktionsstätten erzwingen, doch Analysten warnen, dass die Strategie Investoren auch abschrecken könnte – vor allem, da Nachbarländer wie Vietnam und Malaysia freundlichere Bedingungen bieten.
Parallel dazu setzt Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) auf die neuesten Innovationen: Das Unternehmen hat sich High NA EUV-Lithographiemaschinen von ASML gesichert, die die nächste Generation leistungsstarker Chips ermöglichen sollen. Die Maschinen, die mit 350 Millionen Dollar fast den Preis von drei F-35-Kampfjets erreichen, sind ein Schlüsselelement im Wettlauf um die fortschrittlichsten Halbleiter. Intel plant bereits, die ersten Maschinen dieser Art zu erhalten, doch TSMC will zunächst auf Forschung setzen und erst nach 2030 die Massenproduktion beginnen.




