Airbnb Update: Kann das Unternehmen vom Travel-Boom nach Corona profitieren und sich gegen Booking und Co. durchsetzen?
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Airbnb Update: Kann das Unternehmen vom Travel-Boom nach Corona profitieren und sich gegen Booking und Co. durchsetzen?

Airbnb ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Reisebranche. Das Unternehmen bringt mit seiner Online-Plattform Reisende, die auf der Suche nach einer Ferienwohnung sind und Vermieter von solchen Unterkünften zusammen, wofür eine Service-Gebühr abhängig vom Buchungsvolumen von beiden Seiten kassiert wird. Airbnb bietet nicht nur die Vermittlung von Unterkünften, sondern auch von Aktivitäten, wie Ausflügen oder Städteführungen an.

Airbnb Update: Kann das Unternehmen vom Travel-Boom nach Corona profitieren und sich gegen Booking und Co. durchsetzen? Aktie und Aktienanalyse

Sektor
Kommunikation
Hauptsitz
San Francisco, Kalifornien, USA
Kurs
131,60 USD
Ausstehende Aktien
639,5 Mio.
Marktkapitalisierung
84.158 Mio. USD
Nettoliquidität
2.634 Mio. USD
Enterprise Value
81.524 Mio. USD
Brutto-Marge
82,2 %
EBIT-Marge
21,5 %
Datum
07.03.2023

Airbnb Update: Kann das Unternehmen vom Travel-Boom nach Corona profitieren und sich gegen Booking und Co. durchsetzen? Aktienanalyse

  • Das operative Geschäft entwickelt sich sehr gut.Airbnb konnte im Geschäftsjahr 2022 sehr solide Ergebnisse erzielen. Das Unternehmen hat in so gut wie jeder Hinsicht neue Rekorde aufgestellt. Egal ob beim Gewinn, der Anzahl der Buchungen, oder der Anzahl der aktiven Vermieter. Das operative Geschäft bei Airbnb läuft zurzeit sehr gut und das Wachstum scheint intakt zu sein.

  • Die Reisebranche befindet sich im Erholungsmodus. Nach Corona dürfen und wollen die Menschen wieder verreisen. Die Tourismus-Branche befindet sich im Erholungsmodus und fängt wieder an zu wachsen. Schafft Airbnb es, von diesem Trend zu profitieren und sich für die kommenden Jahre gut zu positionieren?

  • Die Aktie wirkt attraktiv bewertet. Die Aktie von Airbnb befindet sich knapp 40 % unter dem Allzeithoch und sogar leicht unter dem Kurs, zu dem das Unternehmen Ende 2020 an die Börse gegangen ist. Wir werden in diesem Update untersuchen, ob sich jetzt eine interessante Gelegenheit ergibt, die Aktie zu kaufen.

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1Geschäftsmodell von Airbnb im Kurzüberblick

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Airbnb agiert mit seiner Plattform als Vermittler von Ferienwohnungen für Kurzurlaube zwischen Gastgebern und Gästen. Auf Airbnbs Plattform sind mittlerweile knapp 6,6 Mio. Ferienwohnungen in 220 Ländern und Regionen gelistet, unter denen garantiert für jeden etwas dabei ist. Bei Airbnb werden ganze Ferienwohnungen oder Häuser angeboten. Man kann aber auch Privatzimmer buchen, bei denen man weitere Gemeinschaftsräume in einem Hotel oder einer Unterkunft nutzt.

Um wirklich sicherstellen zu können, dass jeder potenzielle Gast eine Unterkunft, die seinen Vorstellungen entspricht, finden kann, bietet Airbnb drei unterschiedliche Kategorien von Unterkünften an.

AirbnbDas normale Airbnb bietet eine breite Auswahl an Unterkünften an. Außerdem kann jeder zum Host werden.

Airbnb PlusAirbnb Plus beinhaltet ausschließlich Unterkünfte von Hosts, die besonders gute Bewertungen erhalten haben. Außerdem wird die Qualität der Unterkünfte sorgfältig überprüft und auch der Kundenservice muss gewissen Standards entsprechen.

Airbnb LuxeAirbnb Luxe bietet die exklusivsten Unterkünfte, die auf der Plattform zu finden sind, an. Auch hier werden die Unterkünfte vor der Aufnahme streng auf eine Vielzahl von Kriterien überprüft.

Zu guter Letzt vermittelt Airbnb neben Unterkünften auch Aktivitäten, wie bspw. Stadtführungen, geführte Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten, oder sportliche Aktivitäten, die Reisende neben ihren Unterkünften auf der Plattform ebenfalls buchen können.

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Für die Vermittlung zwischen Gastgebern und Gästen kassiert Airbnb eine Vermittlungsgebühr von diesen. Gastgeber zahlen eine Gebühr auf den Gesamtpreis für die Buchung in Höhe von 3 %. Den Gästen wird eine Servicegebühr in Höhe von 14 % berechnet, die im von ihnen gezahlten Gesamtpreis bereits enthalten ist. Bei den Aktivitäten liegt die Gebühr sogar bei 20 %.

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