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Optimismus in Europas Start-up-Szene: Atomico setzt auf Stablecoins

  • Atomico sieht Stablecoins als Schlüsseltechnologie für Europas Start-up-Wachstum.
  • Die europäische Gründerszene erlebt einen Aufschwung mit Rekordneugründungen.

Nach Jahren der Zurückhaltung kehrt der Optimismus in die europäische Start-up-Szene zurück. Börsengänge wie der von Klarna geben Investoren neuen Mut und lenken den Blick auf Technologien, die den nächsten Wachstumsschub auslösen könnten.

Atomico, ein führender Wagniskapitalgeber in Europa, sieht diesen Impuls im Krypto-Sektor, insbesondere bei Stablecoins. Der Fonds, gegründet von Skype-Gründer Niklas Zennström, profitierte erheblich vom Börsengang von Klarna.

Lisa Sorg, Deutschlandchefin von Atomico, beschreibt die aktuelle Lage als Wendepunkt. Die Zahl der Neugründungen in Europa ist auf rund 27.000 gestiegen, ein Rekord. Europa könnte bald nicht nur Milliarden-, sondern auch Billionen-Konzerne hervorbringen.

Atomico richtet den Blick auf neue technologische Plattformen, besonders auf Stablecoins. Diese Kryptowährungen verbinden die Stabilität klassischer Währungen mit der Effizienz der Blockchain und ermöglichen schnellere, günstigere internationale Zahlungen.

Für Endkunden ist der Durchbruch noch nicht erreicht, doch in Unternehmen wächst das Interesse rasant. Stablecoins werden zunehmend als Infrastruktur für Zahlungsverkehr und Treasury-Management genutzt.

Atomico diskutiert bereits über Gehaltszahlungen und interne Abrechnungen über Blockchain-Lösungen. Der eigentliche Wert liegt in der Technologie, die eine Neuordnung des globalen Zahlungsverkehrs ermöglichen könnte.

Ob Stablecoins zur nächsten großen Plattform werden, bleibt offen. Doch für Investoren wie Atomico steht fest: Die europäische Gründerszene tritt in eine neue Phase ein, und die Wetten auf ihre künftigen Gewinner werden größer.

Quelle: Eulerpool Research Systems