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Börsenlexikon

IIP

IIP ist die Abkürzung für Index der Industrieproduktion (Industrial Production Index) und stellt ein zentrales Maß für die wirtschaftliche Aktivität in einer Volkswirtschaft dar. Der IIP misst Veränderungen im Output und der Produktion des Industrie- und Industriesektors, was wiederum Rückschlüsse auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ermöglicht.

Der IIP wird in der Regel von der nationalen Statistikbehörde eines Landes ermittelt und regelmäßig veröffentlicht. Er basiert auf einer umfassenden Datenrecherche und umfasst in der Regel verschiedene Industriezweige wie Bergbau, Fertigung, Energieversorgung und Bauwesen. Durch die Zusammenführung von Daten aus diesen Sektoren ist der IIP in der Lage, Veränderungen in der Produktion von Waren und Dienstleistungen zu erfassen und daraus Schlussfolgerungen für die allgemeine wirtschaftliche Aktivität zu ziehen.

Unter Berücksichtigung der geschäftlichen und saisonalen Schwankungen wird der IIP oft mithilfe eines Basisjahres berechnet, um einen Vergleich von Produktionsdaten über einen bestimmten Zeitraum zu ermöglichen. Dabei wird das Basisjahr als Indexstand 100 festgelegt und Veränderungen in der Produktion werden relativ zu diesem Basisjahr angegeben.

Investoren und Analysten verfolgen den IIP aufmerksam, da er wertvolle Informationen über die Gesundheit einer Volkswirtschaft liefert. Steigende IIP-Werte deuten auf eine wachsende wirtschaftliche Aktivität hin, während sinkende Werte auf eine verlangsamte oder möglicherweise stagnierende Wirtschaft hindeuten können.

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