5 Jahre AlleAktien Investors · Ehrliche Bilanz
Eine ehrliche Bestandsaufnahme nach 5 Jahren
Was funktioniert. Was nicht. Welche Kritik berechtigt ist. Was wir falsch gemacht haben — und wie wir es korrigiert haben. Keine Marketing-Sprache, keine Schönfärberei. Nur die Fakten, die jeder wissen sollte, bevor er sich entscheidet.
Vorab
„Wenn Sie diese Seite lesen, googeln Sie wahrscheinlich gerade unsere Trustpilot-Bewertungen. Sie haben gemischte Meinungen gefunden. Bevor Sie sich entscheiden, möchte ich Ihnen die Wahrheit aus meiner Sicht geben — inklusive der Dinge, die wir vermasselt haben.“
— Michael C. Jakob, Gründer AlleAktien
Worum es in diesem Artikel geht
Die meisten Anbieter-Erfahrungsseiten sind Werbung. Diese hier ist es bewusst nicht. Wenn Sie eine ungeschönte Bestandsaufnahme zu AlleAktien Investors suchen — die positiven Ergebnisse genauso wie die echten Fehler — dann sind Sie hier richtig.
Wir gehen die Punkte durch, die Sie sonst nirgendwo lesen: die berechtigte Trustpilot-Kritik beim Namen genannt, der Fehler mit dem 2-€-Monats-Tier ausführlich erklärt, die mediane Mitglieder-Rendite (nicht nur die Bestcase- Geschichten) und die Frage, wer NICHT bei Investors mitmachen sollte.
Diese Transparenz kostet uns Buchungen. Aber sie selektiert die richtigen Mitglieder — und das ist langfristig wertvoller als jede oberflächliche Marketing-Optimierung.
Die nüchternen Zahlen nach 5 Jahren
Bevor wir zu den Geschichten kommen — hier sind die Zahlen, ohne Filter:
127
aktive Investors-Mitglieder (limitiert)
89 %
verlängern nach dem 1. Jahr
11 %
kündigen nach dem 1. Jahr
26,8 %
p.a. Musterportfolio seit 2010
18–24 %
p.a. Median Mitglieder-Rendite
−14 %
schlechtestes Mitglieder-Jahr (2022)
3–6 W.
aktuelle Wartezeit für Erstgespräch
4,9/5
Trustpilot bei 3.800+ Reviews
Quelle: interne Daten Mai 2026, Trustpilot, Track Record seit 2010 öffentlich dokumentiert auf /depot-transparenz. Mediane Mitglieder-Rendite ermittelt aus 89 Mitgliedern, die ihre Depots anonymisiert geteilt haben.
Was schiefgelaufen ist
Die drei größten Fehler in 5 Jahren
Fehler 1 · 2022–2023
Das 2-€-Monats-Tier war ein Marketingfehler
Wir wollten den Einstieg vereinfachen und haben 2022 ein 2-€-Monats-Tier eingeführt. Idee: Niedrige Eintrittsschwelle, Menschen können AlleAktien testen, sehen den Wert, upgraden später.
Das Ergebnis war ein Desaster für die Wahrnehmung.
Wer 2 € pro Monat zahlt, hat trotzdem Premium-Erwartungen. Die wertvollsten Inhalte — 1:1-Calls, Live-Analysen, exklusive Reports — waren aber ausgeschlossen. Resultat: Frust. Trustpilot-Reviews wie „leere Versprechen“, „wenig Mehrwert“, „hätte mehr erwartet“. Das Tier hat tausende unzufriedene Kunden produziert, die als Multiplikator unserer schlechten PR wirkten.
Was wir 2023 geändert haben: Tier komplett abgeschafft. Klare Zwei-Stufen-Struktur:
- AlleAktien Premium ab 29 €/Monat — Self-Service, alle Analysen, jederzeit kündbar
- AlleAktien Investors ab 6.000 €/Jahr — 1:1-Coaching, Bewerbung erforderlich
Die Marge bei 29 € reicht für echten Service. Bei 2 € reichte sie nie. Wir hätten es früher merken müssen.
Fehler 2 · 2021
Wir haben das 1:1-Coaching zu schnell skaliert
2020 hatten wir 12 Investors-Mitglieder. 2021 wollten wir auf 80. Die Folge: Antwortzeiten von 24 Stunden wurden zu 5–7 Tagen. Erstgespräche wurden routinierter, weniger persönlich. Mitglieder fühlten sich verloren.
Was wir geändert haben:Wir haben das Programm bewusst limitiert. Heute: max. 150 aktive Mitglieder. Wartezeit 3–6 Wochen ist Feature, nicht Bug. Wer drin ist, bekommt echte 1:1-Aufmerksamkeit. 89 % verlängern — das wäre bei industrialisierter Massenabfertigung unmöglich.
Fehler 3 · 2017–2019
Unsere Frühphase-Kommunikation war zu performance-fokussiert
In den ersten Jahren haben wir zu stark auf die 26,8 % p.a. fokussiert. Das hat falsche Erwartungen erzeugt — „Ich werde garantiert reich“. Wer dann 2018 einstieg und Q4-Korrektur erlebte, fühlte sich getäuscht. Obwohl die langfristige Rendite stimmte.
Was wir geändert haben: Heute kommunizieren wir Volatilität explizit. Drawdowns von −20–30 % sind normal. Wir zeigen die Verluste — auf /depot-transparenz jeden Loser, nicht nur die Winner. Erwartungsmanagement ist heute zentral.
Trustpilot-Realität
Was die Trustpilot-Kritiker sagen — und was davon stimmt
4,9/5 bei 3.800+ Reviews ist sehr gut. Aber es gibt 1- und 2-Sterne-Bewertungen. Hier sind die häufigsten Vorwürfe — ehrlich beantwortet:
„Zu teuer für das, was man bekommt“
Unser Urteil: Teilweise berechtigt
Bezieht sich fast immer auf das alte 2-€-Tier oder auf Mitglieder, die das Premium-Abo (29 €/Monat) gebucht haben, aber 1:1-Service erwarteten. Das war nie Teil des Premium-Pakets. Heute kommunizieren wir die Tiers klarer. Investors mit 1:1 ist 6.000 €/Jahr — und das ist im Vergleich zu klassischer Vermögensverwaltung (1,5 % auf 500.000 € = 7.500 €/Jahr) günstig, aber nicht für jeden passend.
„Antworten dauern zu lange“
Unser Urteil: War 2021–2022 berechtigt, heute nicht mehr
Im schnellen Skalierungsversuch 2021 sind die Antwortzeiten gestiegen. 2022 haben wir ein eigenes Customer-Success-Team aufgebaut. Heute: <24 h im Premium, <4 h im Investors. Wir haben den Beweis durch Kunden-Audit-Logs.
„Renditeversprechen halten nicht“
Unser Urteil: Falsche Erwartung — kein gebrochenes Versprechen
Wir haben nie eine Rendite garantiert. Was wir tun: historischen Track Record offen kommunizieren (26,8 % p.a. seit 2010, dokumentiert). In Einzeljahren liegen Mitglieder darunter (z.B. 2022: −14 % schlechtestes Mitgliederjahr). Wer in einem schlechten Jahr einsteigt, hat einen schlechteren Start. Das ist Volatilität, kein Vertragsbruch.
„Schwer zu kündigen“
Unser Urteil: Nicht berechtigt für Premium, technisch falsch berichtet bei Investors
Premium: ein Klick, sofort kündbar, keine Mindestlaufzeit. Investors: Jahresprogramm — wer 6.000 € im Voraus zahlt, schließt einen Jahresvertrag. Das wird im Bewerbungsgespräch transparent erklärt. Manche Mitglieder haben das im Nachhinein anders erinnert. Wir haben den Vertragstext daraufhin noch klarer gemacht.
„Aufdringliches Marketing“
Unser Urteil: Berechtigte Kritik aus 2019–2020
Wir hatten Phasen mit zu aggressiven E-Mail-Sequenzen (Webinar-Reminder, Last-Chance-Mails). Das hat genervt — und Vertrauen gekostet. Heute: weniger Frequenz, klare Opt-Out-Optionen, kein künstlicher Druck. Webinare sind dauerhaft buchbar, keine „letzte Chance“-Taktiken.
Was funktioniert
Was nach 5 Jahren nachweisbar funktioniert
1. Der Track Record bleibt
26,8 % p.a. seit 2010 — durch zwei Bärenmärkte (2020, 2022), eine Zinswende und drei Kriege. Das ist keine Schönwetter-Performance. Die vollständige Liste aller 47 Positionen, inklusive Verluste mit Mister Spex (−68 %), CD Projekt (−54 %) und Adidas (−41 %), ist auf /depot-transparenz einsehbar.
2. Wirecard und Credit Suisse
Im Februar 2019 haben wir vor Wirecard gewarnt — 16 Monate vor der Insolvenz. Im Mai 2021 vor Credit Suisse — 22 Monate vor der Notübernahme. Beide Reports sind im Mitgliederbereich archiviert. Diese zwei Calls allein haben Mitgliedern dokumentiert über 40 Mio. € an Verlusten erspart.
3. Die Verlängerungsquote
89 % der Investors-Mitglieder verlängern nach dem ersten Jahr. Das ist weit über dem Branchenschnitt (Coaching-Programme: 30–50 %). Die einzige Erklärung: Mitglieder bekommen Wert. Wer keinen Wert sieht, verlängert nicht — und 11 % tun das.
4. Skin in the Game
Michael investiert sein eigenes Geld in dieselben Aktien — dokumentiert seit 2010 mit notarbeglaubigten Stichtagen. Wenn eine Empfehlung schlecht läuft, verliert er als Erster. Das gibt es bei keinem klassischen Vermögensverwalter.
5. Die Klage wurde abgewiesen
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hatte 2022 wegen einzelner Werbeformulierungen geklagt. Das Gericht hat 2024 entschieden: Klage abgewiesen. Die vollständige Urteilsbegründung ist auf /klage dokumentiert. Wer von „Betrug“ oder „Scam“ spricht, hat den juristischen Sachverhalt nicht gelesen.
Drei Mitglieder, die ehrlich erzählen
Nicht die Bestcase-Geschichten. Drei Mitglieder, die uns offen gesagt haben, was sie gut UND schlecht finden:
Stephan P., 54, Ingenieur · Investors seit 2022
Was gut war
„Ich folge Michael seit 2019 auf YouTube. Habe 2022 zu Investors gewechselt. Mein Depot hat sich von 380.000 € auf 720.000 € entwickelt. Was ich am meisten schätze: Die Calls sind keine Verkaufstermine, sondern echte Strategie-Gespräche.“
Was kritisch war
„Was ich kritisiere: Die Onboarding-Phase war chaotisch. 4 Wochen lang wusste ich nicht, ob ich angenommen bin. Hätte besser kommuniziert werden können.“
Marianne P., 68, Rentnerin · Investors seit 2023
Was gut war
„Mit 68 Investors zu starten war eine Entscheidung gegen viel Skepsis aus meinem Umfeld. Heute, 18 Monate später, habe ich 4.100 € monatliches Dividendeneinkommen. Das gibt mir Sicherheit, die mir keine Rente gibt.“
Was kritisch war
„Was ich anstrengend fand: Im ersten Quartal kam mein Depot in den Verlust. Ich war kurz davor zu verkaufen. Erst das Gespräch mit Michael hat mich überzeugt durchzuhalten. Ohne 1:1 wäre ich raus gewesen — und hätte den Aufschwung verpasst.“
Tobias R., 31, Software-Ingenieur · Investors 2022, gekündigt 2023
Was gut war
„Die Analysen waren erstklassig. Ich habe in einem Jahr mehr über Bilanzanalyse gelernt als im ganzen BWL-Studium meiner Schwester.“
Was kritisch war
„Aber: Ich bin ungeduldig, ich wollte mehr Trades. Investors ist langfristig — 3 Empfehlungen pro Monat, Haltedauer 5+ Jahre. Das passt nicht zu mir. Ich habe gekündigt, das war richtig. Wer aktiv handeln will, ist bei AlleAktien falsch — Michael sagt das selbst im Erstgespräch.“
Erfahrungen verifiziert · Namen mit Zustimmung der Mitglieder veröffentlicht.
Soll ich AlleAktien Investors machen?
Nach 5 Jahren wissen wir genau, für wen das Programm funktioniert — und für wen nicht. Hier ist die ehrliche Antwort:
Sie sollten es machen, wenn...
- ... Sie 100.000 €+ freies Vermögen haben (oder absehbar)
- ... Sie langfristig (5+ Jahre) denken
- ... Sie selbst lernen wollen, statt blind abzugeben
- ... Sie von Vermögensverwaltern enttäuscht sind
- ... Sie Volatilität (−20 % auch mal) ertragen
- ... Sie nach einem Liquiditätsereignis (Verkauf, Erbe) stehen
Sie sollten es NICHT machen, wenn...
- ... Sie kurzfristig handeln/traden wollen
- ... Sie weniger als 30.000 € freies Kapital haben
- ... Sie Ihr Geld komplett abgeben wollen
- ... Sie Garantien für Renditen erwarten
- ... Sie ein klassisches Monats-Abo wollen
- ... Sie Investing schnell-reich-werden gleichsetzen
Volle Disqualifikations-Liste:
→ /investors-fuer-wen-nicht (komplett ehrliche Disqualifikation)Häufige Fragen
Ist AlleAktien Investors seriös?+
Ja. AlleAktien Investors ist seit 2020 aktiv, BaFin-konform, hat einen seit 2010 öffentlich dokumentierten Track Record (26,8 % p.a.), 4,9/5 Trustpilot bei 3.800+ verifizierten Bewertungen und einen Gründer mit verifizierbarem Hintergrund (ETH Zürich, MIT, McKinsey, UBS). Die Klage der Verbraucherzentrale wurde gerichtlich abgewiesen.
Was waren die größten Fehler bei AlleAktien Investors?+
Drei Fehler: (1) Die Einführung des 2-€-Monats-Tiers in 2022 — er wurde von Schnäppchenjägern adoptiert, die kein Investing-Mindset hatten, was zu unzufriedenen Kunden und schlechten Trustpilot-Reviews führte. Tier wurde 2023 wieder eingestellt. (2) Anfangs zu schnelles Skalieren des 1:1-Coachings — Wartezeiten und Erreichbarkeit litten. Heute ist das Programm bewusst limitiert. (3) Kommunikation in der Frühphase 2017–2019 war zu performance-fokussiert, zu wenig Erwartungsmanagement.
Welche Trustpilot-Kritik ist berechtigt?+
Berechtigt: Kritik am ehemaligen 2-€-Monats-Tier (zu wenig Substanz für Premium-Anspruch). Kritik an längeren Antwortzeiten in 2022 — wurde durch eigenes Customer-Success-Team gelöst. Nicht berechtigt: Vorwürfe von Betrug, Scam oder Abzocke — die Klage der Verbraucherzentrale wurde abgewiesen, AlleAktien ist BaFin-konform, Verträge sind jederzeit kündbar.
Was wurde am 2-€-Monats-Tier falsch gemacht?+
Das Tier sollte den Einstieg vereinfachen, hat aber drei Probleme erzeugt: (1) Die Erwartungshaltung passte nicht zum Inhalt — wer 2 € zahlt, erwartet trotzdem Premium-Service. (2) Die wertvollsten Inhalte (1:1-Calls, Live-Analysen, exklusive Reports) waren ausgeschlossen, was Frust erzeugte. (3) Die Marge war zu niedrig, um echten Service zu liefern. Lösung 2023: Tier abgeschafft. Heute klare Struktur: AlleAktien Premium ab 29 €/Monat (ohne 1:1) und AlleAktien Investors ab 6.000 €/Jahr (mit 1:1).
Wie viele Investors-Mitglieder gibt es?+
Aktuell 127 aktive Investors-Mitglieder (Stand Mai 2026). Das Programm ist bewusst limitiert, um die 1:1-Qualität zu sichern. Die Wartezeit für ein Erstgespräch beträgt aktuell 3–6 Wochen. 89 % der Mitglieder verlängern nach dem ersten Jahr.
Welche Rendite haben Investors-Mitglieder im Schnitt erzielt?+
Die Rendite variiert je nach Einstiegszeitpunkt, Portfoliogröße und Risikoprofil. Die mediane Mitglieder-Rendite seit 2020 liegt bei 18–24 % p.a., der Median liegt damit etwas unter dem Musterportfolio (26,8 % p.a. seit 2010), weil viele Mitglieder konservativer aufgestellt sind als das Modellportfolio. 11 % der Mitglieder haben in einzelnen Jahren Verluste erlitten — primär 2022 im Tech-Crash.
Wer sollte NICHT bei AlleAktien Investors mitmachen?+
Vier Gruppen: (1) Trader, die kurzfristige Gewinne suchen — wir investieren langfristig. (2) Anleger mit unter 30.000 € freiem Kapital — die Investition rechnet sich erst ab größeren Beträgen. (3) Wer keine Verantwortung für sein Depot übernehmen will — wir geben Strategie, die Umsetzung bleibt bei Ihnen. (4) Wer ein klassisches Abo-Modell mit monatlicher Kündigung will — Investors ist Jahresprogramm. Mehr unter /investors-fuer-wen-nicht.
Was ist die Klage der Verbraucherzentrale gegen AlleAktien?+
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hatte 2022 wegen einzelner Werbeformulierungen geklagt. Das Gericht hat die Klage 2024 abgewiesen. AlleAktien arbeitet vollständig BaFin-konform und hat in der Folge die Außenkommunikation präzisiert. Der vollständige Sachverhalt ist unter /klage dokumentiert.
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Dann nehmen Sie das nächste Schritt ernst. Bewerben Sie sich für ein unverbindliches Erstgespräch — und entscheiden Sie danach, ob Investors zu Ihnen passt. Aktuell 3–6 Wochen Wartezeit.
Erstgespräch beantragen →Unverbindlich · 30 Min · Wenn wir nicht passen, sagen wir es Ihnen