Kering Aktie Analyse
- ISIN
- FR0000121485
- WKN
- 851223
- Symbol
- KER.PA
- Sektor
- Zyklischer-Konsum
- Webseite
- Kering
- Investor Relations
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- Obermatt
- Kering Analyse
Kering ist ein französischer Luxuskonzern mit Sitz in Paris. Das Unternehmensziel von Kering ist es, durch Kreativität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zum einflussreichsten Luxuskonzern der Welt zu werden.
Das Unternehmen entstand 2013 durch eine Namensänderung von PPR zu Kering. Der Name Kering ist ein Kunstwort abgeleitet aus caring (englisch: fürsorgend). Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1791 zurück. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Übernahmen und Verkäufen. 1999 wurden die für Kering drei wichtigsten Marken Gucci, Yves Saint Laurent (YSL) und Boucheron aufgekauft. Diese drei Marken machen heute 95% des Umsatzes aus.
CEO ist seit dem Jahr 2005 François-Henri Pinault der Sohn des Gründers François Pinault. Gemeinsam mit der Pinault Familie hält er über 40% der Kering Aktien. Ein starker Ankeraktionär welcher die Interessen von uns langfristigen Investoren vertritt. Keiner profitiert mehr vom langfristigen Kering Wachstum.
Branchenanalyse
Kering ist in der Luxusindustrie tätig. Diese profitiert am meisten von den Ländern und Bevölkerungsschichten, welche eine stark wachsende Mittelschicht haben: In China, Vietnam, Thailand wächst die Luxusindustrie 15% – 20% pro Jahr, wohingegen sie in den entwickelten Ländern Europas und den USA mit nur 3-5% wachsen kann. Der gesamte Markt wächst ca. 8% pro Jahr, also deutlich über der Inflation. Und das sehr kontinuierlich. Auch in Wirtschaftskrisen wie 2008 bricht der Umsatz der Luxusindustrie nur um wenige Prozent ein, wohingegen die Umsätze anderer Branchen (z.B. Autos, Industrie, Maschinen) dort um 30%-60% eingebrochen sind.
Geschäftsmodell

Ein Mutterkonzern, viele unabhängige Marken. Jede Marke steht für sich und bildet eine bestimmte Zielgruppe ab. Jede Marke hat eine eigene Historie und Image.
Das Geschäftsmodell ist einfach: Die coolste Marke (Gucci) unter den markenaffinen Jugendlichen positionieren. Dies gelingt einerseits durch gezielte Werbung. Andererseits über den Markenkult, welcher durch die Stars der Jugendlichen vermittelt wird. Kaum eine andere Marke hat sich bei Jugendlichen als so exklusiv und begehrenswert wie Gucci eingebrannt.
Die Umsätze verteilen sich zu 44% auf Asien, 22% Westeuropa, 22% Nordamerika, 7% Japan und 5% Rest der Welt. Im Gegensatz zum gesamten Luxusmarkt wächst Kering in allen Ländern (auch in den entwickelten Ländern USA und Europa) mit 25% bis 40% beim Umsatz pro Jahr (mit Ausnahme der Coronajahre). Absoluter Weltrekord. Damit ist Kering DAS Wachstumsunternehmen der Luxusindustrie. Zu verdanken ist es der Marke Gucci: 78% der Unternehmensgewinne entstehen durch die Trendmarke. Weitere 11% durch Saint Laurent (YSL). Die restlichen 6% kommen von der Marke Boucheron. Die restlichen Luxusmarken von Kering sind somit nicht nennenswert profitabel.
Daraus wird deutlich: Der Erfolg des Unternehmens steht und fällt aktuell mit der Marke Gucci. Kering muss noch beweisen, dass sie auch bei ihren anderen Marken einen Gucci ähnlichen Kult aufbauen können.
Ist Kering das nachhaltigste Luxusunternehmen der Welt?
- Kering richtet sich enorm nach den Wünschen ihrer Kunden. Aus diesem Grund gab der ehemalige Kering CEO François-Henri Pinault bekannt, keine Tierpelze mehr innerhalb des Kering Konzerns zu nutzen.
- Im Jahr 2021 sicherte sich Kering 5% des Unternehmens Vestiare collective. Eine Secondhand Plattform für Luxusmode. Ein boomender Markt. Der CEO rechnet damit, dass sich dieser bis 2025 von 26 Mrd. Euro auf 60 Mrd. Euro mehr als verdoppelt! Durch die Übernahme profitiert Kering vom Weiterverkauf ihrer eigenen Produkte. Der Secondo Hand Markt bietet der Zielgruppe von Kering (Generation Z und Y) die Möglichkeit Luxusartikel zu günstigeren Preisen zu erwerben. Sind diese dann einmal von der Marke überzeugt, werden sie das nächste Mal direkt bei Gucci kaufen.
- Innerhalb der letzten zwei Jahren konnten die energiebedingten Gesamtemissionen halbiert werden. Dies liegt daran, dass Kering auf Strom aus erneuerbaren Energien setzt.
Dividende
Die Dividende von Kering hat sich seit 2016 verdoppelt und liegt aktuell bei 8€ pro Aktie. Die Ausschüttungsquote variiert zwischen 30 und 60%.
Kering AlleAktien Qualitätsscore AAQS

Kering Aktie Übersicht 2026
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| ISIN | FR0000121485 |
| WKN | 851223 |
| Symbol | KER.PA |
| Sektor | Zyklischer-Konsum |
Häufig gestellte Fragen zur Kering Aktie
Ist die Kering Aktie ein Kauf 2026?
Ob die Kering Aktie ein Kauf ist, hängt von Ihrer individuellen Anlagestrategie und Risikotoleranz ab. Bei AlleAktien analysieren wir Kering nach fundamentalen Kennzahlen wie Gewinnwachstum, Bewertung (KGV, KUV), Dividendenrendite und Free Cashflow. Detaillierte Kennzahlen und eine aktuelle Bewertung finden Sie in unserer Kering Fundamentalanalyse.
Wichtig: Diese Information stellt keine Anlageberatung dar. Bitte führen Sie Ihre eigene Due Diligence durch.
Wie hoch ist das Kursziel für Kering?
Das Kursziel für Kering variiert je nach Analysemethode und Marktbedingungen. AlleAktien berechnet faire Werte basierend auf Discounted-Cashflow-Modellen (DCF), Peer-Group-Vergleichen und historischen Bewertungskennzahlen.
Für ein aktuelles Kursziel empfehlen wir unsere detaillierte Kering Aktienanalyse mit Fair Value Berechnung.
Zahlt Kering eine Dividende?
Informationen zur Dividendenpolitik von Kering, inklusive historischer Dividendenzahlungen, Dividendenrendite und Ausschüttungsquote finden Sie in unseren Kennzahlen-Datenbanken.
Aktuelle Dividendendaten: Kering Dividendenhistorie ansehen
Wo kann ich Kering Aktien kaufen?
Kering Aktien (ISIN: FR0000121485, WKN: 851223) können über die meisten Online-Broker und Banken gehandelt werden, die Zugang zu internationalen Börsen bieten .
Beliebte Broker: Trade Republic, Scalable Capital, ING, comdirect, Consorsbank, flatex, DEGIRO
Wie risikoreich ist die Kering Aktie?
Das Risiko der Kering Aktie bewerten wir bei AlleAktien anhand mehrerer Faktoren:
- Gewinnstabilität: Wie konstant entwickeln sich die Gewinne?
- Verschuldung: Wie hoch ist die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital?
- Marktposition: Wie stark ist der Wettbewerbsvorteil (Moat)?
- Branchenrisiken: Welchen makroökonomischen und technologischen Risiken ist das Unternehmen ausgesetzt?
Eine detaillierte Risikobewertung finden Sie in unserer Kering Aktienanalyse .
Ist Kering überbewertet oder unterbewertet?
Die Bewertung von Kering analysieren wir mittels verschiedener Kennzahlen:
- KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Vergleich mit historischen Werten und Wettbewerbern
- KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): Besonders relevant für wachstumsstarke Unternehmen
- KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): Bewertung im Verhältnis zum Eigenkapital
- DCF-Modell: Intrinsischer Wert basierend auf diskontierten Cashflows
Aktuelle Bewertungskennzahlen: Kering Bewertung live ansehen
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