Kering Aktie ein Schnäppchen der Luxusindustrie: Alles Gucci oder müssen wir uns saftige Gewinne abschminken?
Aktienanalyse

Kering Aktie ein Schnäppchen der Luxusindustrie: Alles Gucci oder müssen wir uns saftige Gewinne abschminken?

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Aktienanalyse Kering
Hauptsitz Frankreich
WKN 851223
ISIN FR0000121485
Aktienkurs 510 EUR
Marktkapitalisierung 63.000 Mio. EUR
Nettoverschuldung 3.400 Mio. EUR
Enterprise Value 66.400 Mio. EUR
Dividendenrendite 2,20%

1Überblick: So hat Kering GUCCI als die beliebteste Luxus-Marke der Teenager platziert

  • Kering ist das zweitgrößte Luxuskonglomerat der Welt mit einigen der exklusivsten Marken, die es auf diesem Planeten gibt: Gucci, Brioni, Bottega Veneta, Balenciaga, Girard-Perregaux, Alexander McQueen; Und: Auch der deutsche Sportartikelhersteller Puma gehört anteilig dazu!

  • Kering ist getrieben vom Gucci-Gang-Wahnsinn der Generation Z (unter 16-jährigen): Gucci ist eine der profitabelsten und am schnellsten wachsenden Luxusmarken der Welt, die sich vor Louis Vuitton, Prada, Hermes oder Chanel nicht verstecken muss

  • Starke Unterbewertung: Während alle sich auf die #1 (LVMH) stürzen, könnte Kering enorm unterbewertet sein. Wie es um die Zukunft von Gucci und Balenciaga steht, erfährst du in dieser exklusiven Luxus-Analyse.

  • PS: Franzosen-Steuer umgehen: Viele Anleger schrecken vor der hohen Quellensteuer in Frankreich zurück. Wir haben einen legalen Weg gefunden, diese zu umgehen. In der Analyse als Schritt-für-Schritt-Anleitung dabei!

2Live-Aktienkurs von Kering

3Geschäftsmodell & Erfolgsmodell Kering

3.1Kurze Unternehmensgeschichte

Kering ist ein Konzern, der seit jeher viele Marken kauft und auch wieder verkauft, wenn diese nicht gut laufen. Das ist überraschend in der Luxus-Industrie: Die Konkurrenten LVMH, Hermes, Richemont halten Jahrzehnte an ihren Marken fest, steigern die Exklusivität und machen die existierenden Marken immer wertvoller. Auf den ersten Blick ist Kering anders: Sie haben in den vergangenen Jahrzehnten sehr viele Marken aufgekauft und auch wieder verkauft.

So hat Kering beispielsweise im Jahr 2007 den deutschen Sportartikelhersteller Puma aufgekauft. 2018 hat sich Kering jedoch mehrheitlich wieder von Puma getrennt, hält jetzt nur noch knapp über 10% des Unternehmens. Das Ziel war es, Puma als komplett neue "Lifestyle-Marke" für Teenager (Generation Z) zu positionieren. Leider ist das nicht geglückt und man verabschiedete sich kurz darauf wieder von den Unternehmensbeteiligungen.

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