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Aktie Analyse

Intuit Aktie Analyse

AlleAktien
WKN
886053
Symbol
INTU
Sektor
Technologie
Webseite
Intuit
Investor Relations
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Obermatt
Intuit Analyse

Intuit ist ein amerikanisches Softwareunternehmen und stellt Buchhaltungssoftware für mittelständische Unternehmen her. Das Unternehmen sitzt in Kalifornien und beschäftigt aktuell rund 9.400 Mitarbeiter. Über 100 Millionen Kunden vertrauen auf die Software von Intuit, sowohl für private, als auch geschäftliche Zwecke.

1983 arbeitet Scott Cook bei dem Consultingunternehmen Bain & Company, möchte aber sein eigenes Unternehmen gründen. Die Idee dafür kommt ihm, als sich seine Frau über einen Papierhaufen an Rechnungen beschwert. Es sollte eine Buchhaltungssoftware her, mit der Rechnungen digital gespeichert werden können. Auf der Suche nach einem Entwickler trifft er auf den Studenten Tom Proulx. Zusammen gründen sie Intuit. 1984 kam die erste Software Quicken auf den Markt – eine Software für einfache Einnahmenüberschussrechnungen sowie Homebanking.
Das Geschäft läuft gut an, schnell hatte man mit Quicken einen Marktanteil von über 70 % erreicht. 1993 folgte der Börsengang von Intuit. Mit dem frischen Kapital wurde das Unternehmen Chipsoft übernommen, welches Software für einfache Steuererklärungen anbot.

Das rasante Wachstum nach dem Börsengang blieb auch bei Microsoft nicht unbemerkt. Und so gab es 1994 auch ein Übernahmeangebot, welches jedoch scheiterte.

Intuit übernahm weiter fleißig kleinere Softwareunternehmen, um das Produktportfolio auszubauen. Heute ist Intuit der größte Anbieter von Finanzsoftware für Privatpersonen und kleine Unternehmen.

Management
Das Unternehmen wird von Sasan Goodzwari als Chief Executive Officer geführt. Er studierte Elektrotechnik an der University of Central Florida und machte einen Master of Business Administration an der Kellogg School of Management. Vor seinem Eintritt bei Intuit gründete er selbst ein eigenes Start-up und machte so wichtige Erfahrungen im Bereich der Unternehmensführung. Er trat 2004 in das Unternehmen ein und arbeitete sich durch verschiedene Führungspositionen bis an die Unternehmensspitze. Seit Anfang 2019 ist er als CEO von Intuit tätig.

Ein Blick auf die Branche: Buchhaltung und Finanzsoftware für jedermann

Intuit ist hauptsächlich in den Märkten der persönlichen Finanzsoftware und Buchhaltungssoftware tätig. Beide Märkte wachsen schnell und Intuit ist in einer guten Position, von diesem Wachstum zu profitieren.

Persönliche Finanzsoftware

Der Markt für private Finanzsoftware wächst mit rund 5,7 % pro Jahr. Meist wird diese Software für den Kunden kostenlos angeboten und dann durch die Vermittlung passender Finanzprodukte eine Provision verdient. Die gesammelten Daten können ebenfalls für Marktforschungszwecke verkauft werden, oder – im Falle von Intuit – für das eigene Ökosystem genutzt werden.

Buchhaltungssoftware

Der professionelle Buchhaltungssoftware wächst sogar mit 8,5 % pro Jahr.

Hier ist auch Intuit am stärksten vertreten und kommt auf fast 25 % Marktanteil mit einer Software. Buchhaltung ist ein gesetzlich vorgeschriebener Prozess – die Anzahl der potenziellen Kunden ist also gigantisch. Während sich größere Unternehmen wie Microsoft, SAP oder Oracle eher an große Firmen und Mittelständler richten, fokussiert sich Intuit hauptsächlich auf Selbstständige und kleine Unternehmen.

Das operative Geschäft von Intuit

Intuit betreibt ein großes Spektrum an Softwarelösungen für private Haushalte, kleine Unternehmen und Selbstständige. Umsätze verdient Intuit sowohl mit Einmalzahlungen, Abo-Modellen aber auch Provisionen durch die Vermittlung von Finanzprodukten. Der Fokus liegt dabei klar auf den Vereinigten Staaten: Über 95 % der Umsätze wurden im Geschäftsjahr 2021 in den USA erwirtschaftet.

Small Business & Self-Employed
In diesem Segment bietet Intuit Produkte für kleine Unternehmen und Selbstständige an. Dazu gehört unter anderem die Websoftware QuickBooks, mit der beinahe die gesamte Buchhaltung für kleine Betriebe abgewickelt werden kann. Das umfasst Buchungen, Umsatzsteuererfassung, Mitarbeitermanagement und Inventur.
Hier wendet Intuit ein klassisches Abo-Modell an; für 16 US-Dollar im Monat gibt es den Basisplan.

Consumer
Das Consumer-Segment umfasst alle Produkte, die sich direkt an private Konsumenten richtet. TurboTax unterstützt Haushalte zum Beispiel bei der Steuererklärung, mit der Mint-App können persönliche Ausgaben getrackt und optimiert werden. Die TurboTax-Software wird dabei pro Steuererklärung bezahlt, während Mint durch Affiliate-Umsätze finanziert wird.

Credit Karma
Intuit betreibt den Finanzdienst Credit Karma, welcher Konsumenten passende Finanzprodukte wie Kredite oder Versicherungen vermittelt. Die Verwendung ist für Konsumenten kostenlos, für jede abgeschlossene Vermittlung erhält Intuit eine Provision.

ProConnect
Dieses Segment umfasst alle professionellen Lösungen von Intuit. Das sind vor allem Softwareprodukte, mit denen Steuerberater ihre Kunden betreuen und für sie Steuererklärungen abgeben können.

Alle Zeichen auf Wachstum: Kennzahlen und Bilanz

Im letzten Jahrzehnt konnte Intuit ein beeindruckendes Wachstum hinlegen. Um durchschnittlich rund 10 % konnten sowohl Umsatz als auch EBIT gesteigert werden. Das negative Umsatzwachstum in 2014 entstand durch den Verkauf einer Geschäftssparte, organisch konnte Intuit in diesem Jahr trotzdem wachsen.

Die operative Marge liegt aktuell zwischen 25 % und 30 %, könnte in Zukunft aber noch deutlich steigen, sollte es Intuit gelingen, ihr Finanzökosystem weiter auszubauen und Synergien besser zu nutzen.

Bilanziell gibt es aktuell keine Risiken. Statt Verschuldung kann Intuit eine Nettoliquidität von über 3 Mrd. US-Dollar aufweisen. Ein guter Puffer für schlechte Zeiten oder strategische Übernahmen ist also gegeben.

Trotz des starken Wachstums zahlt Intuit eine Dividende an Investoren. Aufgrund der starken Kursperformance liegt die Dividendenrendite aktuell nur bei 0,5 %, dafür überzeugt das Unternehmen aber mit einem enorm starken Dividendenwachstum. Über die letzten 10 Jahre wurde die Dividende um über 30 % pro Jahr erhöht. Im letzten Jahr waren es immerhin noch 15 %. Die Ausschüttungsquote liegt dabei bei angenehmen 30 % und bietet noch deutlich Luft nach oben.

Intuit AlleAktien Qualitätsscore

▲Intuit erreicht im AAQS volle 10 von 10 Punkten und ist damit ein wahres Qualitätsunternehmen.

Intuit Aktie Analyse

Intuit Aktie Übersicht 2026

Kennzahl Wert
ISIN US4612021034
WKN 886053
Symbol INTU
Sektor Technologie

Häufig gestellte Fragen zur Intuit Aktie

Ist die Intuit Aktie ein Kauf 2026?

Ob die Intuit Aktie ein Kauf ist, hängt von Ihrer individuellen Anlagestrategie und Risikotoleranz ab. Bei AlleAktien analysieren wir Intuit nach fundamentalen Kennzahlen wie Gewinnwachstum, Bewertung (KGV, KUV), Dividendenrendite und Free Cashflow. Detaillierte Kennzahlen und eine aktuelle Bewertung finden Sie in unserer Intuit Fundamentalanalyse.

Wichtig: Diese Information stellt keine Anlageberatung dar. Bitte führen Sie Ihre eigene Due Diligence durch.

Wie hoch ist das Kursziel für Intuit?

Das Kursziel für Intuit variiert je nach Analysemethode und Marktbedingungen. AlleAktien berechnet faire Werte basierend auf Discounted-Cashflow-Modellen (DCF), Peer-Group-Vergleichen und historischen Bewertungskennzahlen.

Für ein aktuelles Kursziel empfehlen wir unsere detaillierte Intuit Aktienanalyse mit Fair Value Berechnung.

Zahlt Intuit eine Dividende?

Informationen zur Dividendenpolitik von Intuit, inklusive historischer Dividendenzahlungen, Dividendenrendite und Ausschüttungsquote finden Sie in unseren Kennzahlen-Datenbanken.

Aktuelle Dividendendaten: Intuit Dividendenhistorie ansehen

Wo kann ich Intuit Aktien kaufen?

Intuit Aktien (ISIN: US4612021034, WKN: 886053) können über die meisten Online-Broker und Banken gehandelt werden, die Zugang zu internationalen Börsen bieten .

Beliebte Broker: Trade Republic, Scalable Capital, ING, comdirect, Consorsbank, flatex, DEGIRO

Wie risikoreich ist die Intuit Aktie?

Das Risiko der Intuit Aktie bewerten wir bei AlleAktien anhand mehrerer Faktoren:

  • Gewinnstabilität: Wie konstant entwickeln sich die Gewinne?
  • Verschuldung: Wie hoch ist die Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital?
  • Marktposition: Wie stark ist der Wettbewerbsvorteil (Moat)?
  • Branchenrisiken: Welchen makroökonomischen und technologischen Risiken ist das Unternehmen ausgesetzt?

Eine detaillierte Risikobewertung finden Sie in unserer Intuit Aktienanalyse .

Ist Intuit überbewertet oder unterbewertet?

Die Bewertung von Intuit analysieren wir mittels verschiedener Kennzahlen:

  • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Vergleich mit historischen Werten und Wettbewerbern
  • KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): Besonders relevant für wachstumsstarke Unternehmen
  • KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): Bewertung im Verhältnis zum Eigenkapital
  • DCF-Modell: Intrinsischer Wert basierend auf diskontierten Cashflows

Aktuelle Bewertungskennzahlen: Intuit Bewertung live ansehen

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