Apple-Aktie unter Druck: Herausforderungen und Chancen im KI-Zeitalter
- Apple-Aktie erlebt seltene Verlustserie und steht unter Druck.
- Steigende Komponentenpreise und KI-Wettbewerb belasten den Konzern.
Während die US-Indizes Höchststände erreichen, erlebt Apple eine seltene Verlustserie. Acht Tage in Folge fiel der Kurs, was die längste Negativserie seit 1991 markiert. Die Aktie verlor über fünf Prozent und notiert bei rund 258 Dollar.
Im Vergleich zum S&P 500, der 2025 um 16 Prozent zulegte, schnitt Apple mit neun Prozent Plus schwächer ab. Investoren bewerten den Technologieriesen zunehmend kritischer.
Steigende Preise für Schlüsselkomponenten belasten Apple. Besonders teure Speicherchips erhöhen die Einkaufskosten, was die Profitabilität gefährdet, ohne Preiserhöhungen an Kunden weiterzugeben.
Die Sorge wächst, dass Apple im KI-Wettbewerb den Anschluss verliert. Während Microsoft und Alphabet ihre KI-Lösungen integrieren, plant Apple eine Produktoffensive erst für 2026.
In China verliert Apple Marktanteile an lokale Anbieter wie Huawei. Die Vision Pro erfüllt nicht die Erwartungen und bleibt ein Nischenprodukt.
Positiv ist, dass sich das iPhone 17 besser verkauft als sein Vorgänger. Ein faltbares iPhone könnte 2026 oder 2027 neue Impulse bringen.
Mit über 130 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln hat Apple strategische Flexibilität für Übernahmen, Aktienrückkäufe oder Investitionen.
Ende Januar werden Apples Zahlen zum Lackmustest. Bestätigen sie Margenstärke und Wachstum, könnte die Schwäche als Einstiegschance gelten. Enttäuschen sie, droht eine Vertrauenskrise.
Bis Apple im KI-Zeitalter wieder die Führungsrolle übernimmt, bleibt die Aktie ein Beobachtungstitel mit hohem Qualitätsversprechen, aber vielen Fragezeichen.