
AlleAktien Future Multiple Valuation — Wie man schnell und mit hoher Genauigkeit ermittelt, ob eine Aktie kaufenswert ist oder nicht
Die Bewertung einer Aktie ist der wichtigste Schritt in einer Aktienanalyse. Erst in diesem Schritt erfährt man, ob die Aktie kaufenswert ist oder nicht. Es gibt viele Modelle mit individuellen Stärken und Schwächen. Wir haben deshalb ein eigenes Modell entwickelt: Das AlleAktien Future Multiple Valuation Modell. Das AlleAktien FMV-Modell ist ein einfaches Modell zur Bewertung von Unternehmen. Es kann schnell und sehr genau für jede Aktie genutzt werden. Erfahre in diesem Artikel, wie das AlleAktien FMV-Modell funktioniert und welche Bewertung die beliebtesten Aktien, basierend auf diesem Modell, erhalten.
Der wichtigste Teil jeder Analyse. Die Bewertung ist der Schritt in der Aktienanalyse, der einem verrät, ob das Unternehmen kaufenswert ist oder nicht. Deshalb muss die Bewertung immer sehr fundiert sein. Es gibt viele Modelle, die auf verschiedene Weisen funktionieren. Ich erkläre dir die Modelle und zeige, was die jeweiligen Stärken und Schwächen sind.
Flexible Methode. Das AlleAktien Future Multiple Valuation Modell ist eine flexible Methode. Man kann praktisch jede Aktie mit dem AlleAktien FMV-Modell bewerten. Die Ergebnisse werden mathematisch ermittelt und berücksichtigen auch Sondersituationen wie eine höhere Bewertung im Vergleich zur Konkurrenz.
Bewertung der 5 beliebtesten Dividendenaktien. Wir haben das AlleAktien FMV-Modell auf die fünf beliebtesten Aktien in der Gruppe Dividendenstrategie losgelassen: Microsoft, Johnson & Johnson, Apple, Unilever, Visa. Das Modell gibt einen interessanten Einblick in die Renditeerwartung der Aktien. Downloade das Modell und fülle es mit deinen eigenen Annahmen.
Bewertung der 5 beliebtesten Aktien auf AlleAktien. Viele unserer analysierten Aktien sind seit der letzten Analyse stark gestiegen. Ich habe fünf unserer beliebtesten Aktien neubewertet: Amazon, Adobe, Netflix, Square, The Trade Desk. Lies dir jetzt durch, welche Aktien beim aktuellen Niveau kaufenswert sind und bei welchen Aktien man lieber in Wartehaltung geht.
1Wie bewertet man ein Unternehmen?
1.1Die Arten, ein Unternehmen zu bewerten

Das Ziel bei einer Aktienanalyse ist, das Unternehmen auf verschiedene Aspekte zu untersuchen: Geschäftsmodell, Branche, Zukunftstrends, Umsatz- und Gewinnentwicklung, Risiken und natürlich die Bewertung: Ist die Aktie zum aktuellen Preis kaufenswert oder nicht?
Es gibt dabei mehrere Methoden, um Aktien zu bewerten. Ich stelle dir grob die wichtigsten vor:
Substanzwertverfahren
Bewertung anhand des historischen Durchschnitts
Discounted Cashflow-Methode
Vergleich mit der Konkurrenz
Sum of the Parts-Methode

1.2Das Substanzwertverfahren
Das Substanzwertverfahren ist eines der ältesten Modelle zur Bewertung von Unternehmen. Die grundlegende Annahme ist, dass man die Bilanzwerte des Unternehmens zum aktuellen Zeitpunkt betrachtet und Annahmen trifft, wie viel diese beim direkten Verkauf wert sind. Oft spiegelt die Bilanz nämlich nicht die realen Werte von Gegenständen wider, sondern nur einen buchhalterischen Wert.
Diese Bewertungsmethode war vor allem zu den Zeiten von Warren Buffetts Lehrer Benjamin Graham beliebt. Damals gab es sehr viele kleine Unternehmen an der Börse, die große Bilanzschätze hatten. Graham kaufte Aktien solcher Unternehmen und löste das Unternehmen auf. Der Schatz konnte geborgen und eine direkte Rendite erwirtschaftet werden. Die größte Gefahr ist, dass man die Bilanzwerte falsch abgeschätzt hat und das Unternehmen diese nicht schöpfen kann.
Heute wird diese Methode allerdings kaum noch verwendet, denn der Stellenwert von Marken, Kundenbeziehungen und geistigem Eigentum ist erheblich gestiegen. Dadurch werden Unternehmen höher bewertet als mit der Summe der Buchwerte.
1.3Die Bewertung anhand des historischen Durchschnitts
Die Bewertung anhand des historischen Durchschnitts ist eines der einfachsten Verfahren, um Aktien zu bewerten. Die Annahme ist, dass ein Unternehmen einen historischen Mittelwert hat, um den die Bewertung langfristig pendelt. Ist die Bewertung niedriger als der historische Durchschnitt, dann ist das Unternehmen kaufenswert. Ist sie höher, dann ist die Aktie nicht mehr kaufenswert. Die Methode eignet sich besonders für Unternehmen, die konstant wachsen. Wenn das Unternehmen ein Zykliker ist, dann schwanken die Gewinne sehr stark. Die Bewertung kann günstig aussehen, aber im nächsten Jahr hinfällig sein, weil der Gewinn abfällt. Für stark wachsende Unternehmen eignet sich die Bewertung bedingt, da bei vielen Unternehmen oft noch nicht die volle Profitabilität erreicht ist.
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