
Michael C. Jakob
Gründer, AlleAktien
Wir haben AlleAktien komplett neu gebaut. Dein Feedback hilft uns, die beste Plattform für dich zu bauen. Ich lese jede Nachricht persönlich.
Für Anleger 55+
Die ehrliche Antwort: Nein. Aber Sie brauchen eine andere Strategie als ein 30-Jähriger. Hier die Mathematik, die Sie überzeugen wird — und die konkrete Strategie für Anleger ab 55.
„Mit 68 noch in Aktien einsteigen — meine Tochter hat mir abgeraten. Heute, 18 Monate später, habe ich 4.100 € monatliches Dividendeneinkommen. Das gibt mir Sicherheit, die mir keine Rente gibt.“
— Marianne P., 68, AlleAktien Investors-Mitglied seit 2023
Statistisch haben Sie mit 65 in Deutschland noch 19–22 Jahre Lebenserwartung (Frauen mehr als Männer). Das ist mehr als 2 Jahrzehnte Anlagehorizont. Bei 8 % p.a. verdoppelt sich Ihr Kapital alle 9 Jahre. 20 Jahre = Vervierfachung. Wenig Zeit ist relativ — aber es ist genug Zeit, damit Aktien funktionieren.
Risiko hängt von Strategie ab, nicht von Alter. Eine Coca-Cola-Aktie ist nicht riskanter, weil Sie 65 sind. Was im Alter wichtig ist: Liquiditätspolster (3 Jahresausgaben in Tagesgeld), damit Sie in einem Crash NICHT verkaufen müssen. Mit dem Polster wird Volatilität zur Akademie-Frage — Sie können sie durchstehen.
Festgeld zahlt 2024 ca. 3 %. Inflation in Deutschland 2022–2024 im Schnitt 5,5 %. Mit Festgeld VERLIEREN Sie real Kaufkraft. Über 20 Jahre: 25–30 % Kaufkraftverlust. Das ist das echte Risiko fürs Alter — nicht Aktien-Volatilität.
Die Mathematik
| Ihr Alter | Bei 8 % p.a. (konservativ) | Bei 10 % p.a. (Markt) |
|---|---|---|
| 65 Jahre | 14.693 € | 16.105 € |
| 70 Jahre | 21.589 € | 25.937 € |
| 75 Jahre | 31.722 € | 41.772 € |
| 80 Jahre | 46.610 € | 67.275 € |
| 85 Jahre | 68.485 € | 108.347 € |
10.000 € Startkapital im Alter von 60. Aktien-Quality-Strategie. Bei 100.000 € Startkapital: alle Werte mal 10. Bei 250.000 €: mal 25. Mathematik ändert sich nicht.
Sie sind 65, haben 250.000 € Erspartes (Lebensversicherung ausgezahlt). Sie brauchen davon ca. 1.500 €/Monat zusätzlich zur Rente, also 18.000 €/Jahr. Anlagehorizont: 20 Jahre.
Vereinfachtes Szenario, individuelle Beratung empfohlen.
Mit 60+ ist die Strategie anders als mit 30 — aber das heißt nicht: keine Aktien. Es heißt: andere Aktien, andere Allokation:
3 Jahre Lebenshaltungskosten in Tagesgeld. Bei 30.000 €/Jahr Bedarf: 90.000 € Reserve. Damit überstehen Sie jeden Crash, ohne Aktien verkaufen zu müssen. Das ist die Voraussetzung für ruhig zu schlafen.
60–80 % des Portfolios in Dividendenaristokraten: Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Coca-Cola, McDonald's, 3M, Pepsi, Verizon. 2,5–4,5 % Dividendenrendite, jährlich steigend. Schwankungsärmer als Tech-Aktien.
20–40 % in Marktführer mit Burggraben: Microsoft, Apple, LVMH, Visa. Diese zahlen weniger Dividende, wachsen aber stärker. Schützt langfristig gegen Inflation.
Penny Stocks, Krypto-Spekulation, Tech-Hot-Stocks, Hebelprodukte, Optionen. Alles, was hochvolatil ist, ohne Dividende, ohne Burggraben. Mit 30 ok, mit 65 nicht mehr.
Mit 60+ wird steuerliche Optimierung wichtiger. Sparerfreibetrag (1.000 € p.a. einzeln, 2.000 € verheiratet) gut nutzen. Verluste mit Gewinnen verrechnen. Bei größeren Vermögen: gemeinsam mit Steuerberater Schenkungen an Kinder strategisch planen.
Aktien-Depot ist erbschaftssteuerlich oft günstiger als Immobilien (Bewertungsabschläge möglich). Wer mit 65 in ein Quality-Portfolio investiert, gibt seinen Kindern ein wertvolleres Erbe — und gibt es ihnen früher (Stichwort 10-Jahres-Regel bei Schenkungen).
Walter B., 73
Ex-Maschinenbauingenieur · AlleAktien-Mitglied seit 2021
„Mit 71 habe ich angefangen. Hatte 180.000 € Erspartes. Heute, 5 Jahre später, sind es 290.000 € — und ich entnehme jährlich 14.000 €. Das wäre mit Festgeld nie gegangen. Ich wünschte, ich hätte mit 65 angefangen.“
Marianne P., 68
Rentnerin · AAI-Mitglied seit 2023
„Im ersten Quartal kam mein Depot in den Verlust. Ich war kurz davor zu verkaufen. Erst das Gespräch mit Michael hat mich überzeugt durchzuhalten. Ohne 1:1 wäre ich raus gewesen — und hätte den Aufschwung verpasst. Heute: 4.100 € Dividenden monatlich.“
Heiko H., 73
Ehemaliger Selbständiger
„Meine Lebensversicherung hat 320.000 € ausgezahlt. Bank wollte mir Investmentfonds für 1,8 % Gebühren verkaufen. AlleAktien Premium für 29 €/Monat. Nach 4 Jahren: 510.000 €. Differenz zur Bank-Lösung: ca. 80.000 €. Bestes Geld, das ich je investiert habe — die 348 €/Jahr.“
Erfahrungen verifiziert · Namen mit Zustimmung der Mitglieder gekürzt veröffentlicht.
Nein. Mit 60 haben Sie statistisch noch 25–30 Jahre Lebenserwartung in Deutschland. Das ist mehr als genug Anlagehorizont, damit Aktien ihre Stärke ausspielen können. Wer mit 60 anfängt und nur 15 Jahre bei 8 % p.a. investiert, verdoppelt sein Kapital. Wer wartet, verzichtet auf erhebliche Rendite — bei oft begrenzter Zeit.
Eine angepasste Strategie: stärkerer Fokus auf Dividenden-Aktien (3–5 % Ausschüttung pro Jahr), höhere Allokation in Qualitätsunternehmen mit niedrigerer Volatilität (Coca-Cola, Johnson & Johnson, Procter & Gamble), 20–30 % als Sicherheits-Reserve in Tagesgeld/Bundesanleihen. Aber: Aktien-Anteil von 50–70 % ist auch mit 65+ sinnvoll, wenn Sie nicht alles davon zum Leben brauchen.
Sie wird erträglich, wenn Sie zwei Dinge tun: (1) Notgroschen + 2–3 Jahresausgaben in Tagesgeld halten — dann müssen Sie in einem Crash NICHT verkaufen. (2) Auf Dividenden-fokussierte Qualitätsaktien setzen, die auch in Crashes Dividenden zahlen. Coca-Cola hat seit 1963 jedes Jahr die Dividende erhöht — durch Ölkrisen, Dotcom-Crash, Finanzkrise, Corona.
Es kommt auf das freie Kapital an, nicht auf das Alter. Wenn Sie 100k+ haben und nicht alles davon zum Leben brauchen — ja. Wir haben aktive Mitglieder bis 78 Jahre. Wenn Sie unter 30k haben und davon leben müssen — nein, dann ist Investing in dieser Form falsch. Lesen Sie /investors-fuer-wen-nicht.
Faustregel '100 minus Alter' ist veraltet (würde bei 65 nur 35 % Aktien empfehlen). Realistischer: bei 65+ und gesundem Liquiditätspolster sind 50–70 % Aktien angemessen. Bei höherer Vermögensbasis (1 Mio.+) auch 70–90 %. Entscheidend: Wie viel Volatilität ertragen Sie psychologisch und finanziell?
Drei Kategorien: (1) Dividendenaristokraten — Unternehmen, die seit 25+ Jahren jährlich die Dividende erhöhen (Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Coca-Cola, McDonald's, 3M). (2) Stabile Qualitätsunternehmen mit Burggraben (Microsoft, Apple, LVMH, Visa). (3) Verbraucher-Basics (Nestlé, Walmart, Costco). Vermeiden: Hochvolatile Tech-Spekulationen, kleine Wachstumswerte, alles ohne Dividende mit hohem Drawdown-Risiko.
Zeigen Sie ihnen die Mathematik. Erwachsene Kinder meinen es gut, wenn sie 'Pass auf, Mama' sagen. Aber sie verwechseln häufig 'Aktien' mit 'Trading' oder 'Krypto'. Quality Investing in dividendenstarke Marktführer ist konservativer als die meisten denken. Die wahre Gefahr ist NICHT zu investieren und durch Inflation Kaufkraft zu verlieren.
Ja, viele unserer Mitglieder tun das. Beispiel: 500.000 € in dividendenstarken Qualitätsaktien zu 4 % Ausschüttungsrendite = 20.000 € p.a. Dividende. Plus 6 % Kurssteigerung = 30.000 € p.a. wachsender Wert. Sie können 20.000 €/Jahr entnehmen, ohne das Kapital anzugreifen — und es wächst trotzdem mit Inflation.
AlleAktien Premium ab 29 €/Monat — die richtige Wahl, wenn Sie selbst lernen möchten. Bei 100.000 €+ freiem Kapital: AlleAktien Investors mit 1:1- Betreuung. Wir haben aktive Mitglieder bis 78 Jahre.
Premium starten →Jederzeit kündbar · Keine Mindestlaufzeit · 4,9/5 Trustpilot