
Starbucks Aktienanalyse: mit leckerem Dividendenwachstum auf Expansionskurs
#1 Kaffeehauskette weltweit. Starbucks verkauft das Kaffeetrinken als Erlebnis. Egal ob im Café oder unterwegs. Die Produkte von Starbucks genießen hohes Ansehen unter den jüngeren Generationen. Seine Kunden bindet Starbucks mit Hilfe von individuellen Produkten und einer App, die die Customer Experience stark anhebt. Man kann sie eher als Lifestyle-Produkte sehen. Einen Großteil seines Umsatzes erzielt das Unternehmen mit dem Franchising-Modell. Starbucks transformiert sich immer mehr hin zu einem nachhaltigen Unternehmen und verpasst keine wichtigen gesellschaftlichen Trends.
Starbucks Kennzahlen
- Hauptsitz
- Seattle, USA
- Kurs
- 84 EUR
- Ausstehende Aktien
- 1.146,9 Mio.
- Marktkapitalisierung
- 96,26 Mrd. EUR
- Enterprise Value
- 116,47 Mrd. EUR
- Nettoverschuldung
- 7,83 Mrd. EUR
- Bruttomarge
- 29,03 %
- EBIT-Marge
- 16,18 %
- Gewinnmarge
- 14,45 %
- Free Cash Flow-Rendite
- 3,9 %
- Dividendenrendite
- 2,24 %
- Datum
- 11.08.2022
Starbucks Aktienanalyse Podcast
1Geschäftsmodell von Starbucks
Die #1 Kaffeehauskette weltweit. Starbucks ist mit fast 34.000 Filialen weltweit das größte CoffeeShop-Franchise. Durch ein profitables Franchisingmodell wird die Marke Starbucks kostengünstig auf der ganzen Welt vertrieben.
Starbucks ist Lifestyle. Die Produkte des Kaffeefranchises erfreuen sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit. Gerade jüngere Generationen verbinden mehr mit Starbucks, als nur ein wachmachendes Getränk.
Stetige Modernisierung des Geschäfts. Starbucks stellt sich gut für die Zukunft auf. Egal ob per App oder durch moderne Ladenkonzepte. Starbucks passt sein Produktangebot der Gesellschaft an und bindet damit seine Kundschaft.
16,2 % Rendite pro Jahr. In den letzten zehn Jahren konnten sich Aktionäre von Starbucks über mehr als 16 % jährliche Rendite freuen. Ein Dividendenwachstum von 20,7 % ist zusätzlich noch ein netter Bonus. Welche Rendite Anleger in Zukunft erwarten können, haben wir in dieser Detailanalyse herausgefunden.
1.1Unternehmensgeschichte: Vom Kaffeebohnenladen zur weltweiten #1 im Kaffee-Business
- 1971Starbucks wird gegründet. Das Unternehmen hatte damals ein anderes Geschäftsmodell als heute. Obwohl der Schwerpunkt schon damals auf hochwertigem Kaffee lag, verkaufte es nur frisch geröstete Kaffeebohnen, Tee und Gewürze in Verpackungen sowie Kaffeezubehör.
- 1982Ein Jahrzehnt später trat Howard Schultz in das Unternehmen ein. Er war vom ersten Moment an von der Qualität des Kaffees beeindruckt und wurde Marketingleiter. Wenig später lernte er auf einer Reise nach Mailand das Prinzip der italienischen Kaffeehäuser kennen. Zurück in Seattle wollte er das Konzept umsetzen, bei dem es nicht mehr ausschließlich um den Verkauf von Bohnen ging, sondern darum, Starbucks zu einer nationalen Kaffeehauskette zu machen.
- 1985Seine beiden Vorgesetzten, Jerry Baldwin und Gordon Bowker, waren von der Idee nicht begeistert. Sie wollten Starbucks als reinen Kaffee- und Ausrüstungsverkäufer erhalten und das Unternehmen nicht in ein Café verwandeln, das Espressi und Cappuccinos serviert. Schultz war von seiner Idee so überzeugt, dass er beschloss, Starbucks zu verlassen und sein eigenes Unternehmen zu gründen, in dem er genau seine Vision verwirklichen konnte. Er gründete die Kaffeekette "Il Giornale" und war mit dem Unternehmen sofort erfolgreich. Zwei Jahre später beschlossen sie, ihr Unternehmen zu verkaufen. Der Käufer war kein Geringerer als Howard Schultz. Mit Hilfe von Investoren gelang es ihm, das Unternehmen zu kaufen und in eine Kaffeehauskette umzuwandeln. Dies war der Startschuss für eine rasante Expansion, innerhalb von 4 Jahren wuchs Starbucks auf 100 Filialen an.
- 199215 Jahre nach der Übernahme von Howard Schult folgt der Börsengang. Der damalige IPO-Preis beträgt heute 0,27 USD. Wer also damals 1.000 USD investiert hat, verfügt heute über ein Vermögen von 291.000 USD. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 20,8 %.
- 1996Das Unternehmen ist nun auch außerhalb Nordamerikas weltweit tätig. Im Jahr 2000 gibt es rund 2.500 Standorte. Im selben Jahr kündigte Schultz seinen Rücktritt als CEO an, er würde aber im Vorstand bleiben. Neuer CEO wurde Orin Smith, der eine weitere, beispiellose Expansion vorantrieb.
- 2008Die Wachstumsstrategie gerät ins Stocken. In den Jahren bis 2005, als der neue CEO Orin Smith am Ruder war, wuchs Starbucks auf über 10.000 Geschäfte in 33 Ländern. Dennoch geriet das Unternehmen in eine Krise und verlor an der Börse massiv an Wert. Nun übernahm Schultz wieder das Ruder und konnte Starbucks wieder auf Wachstumskurs bringen. Er ordnete die Schließung von Läden an, erweiterte das Geschäftsmodell und veränderte das Lebensmittelangebot, welches seit 2003 im Sortiment ist.
- 2022Kevin Johnson wird sein Nachfolger. Im Jahr 2017 tritt Schultz erneut zurück, im März 2022 geschieht etwas Außergewöhnliches: Als Johnson seinen Rücktritt ankündigt, wird Howard Schultz zum dritten Mal CEO von Starbucks. Er übernimmt den Posten übergangsweise mit einem symbolischen Gehalt von 1 Dollar und dem Unternehmen und plant, im Herbst einen neuen CEO zu ernennen.
- HeuteHeute ist Starbucks die mit Abstand bekannteste Kaffeehauskette der Welt. Kunden können ihren Kaffee bei Starbucks in über 33.000 Geschäften weltweit trinken.

1.2Mission: Die Menschheit mit Kaffee inspirieren
To inspire and nurture the human spirit – one person, one cup, and one neighbourhood at a time.
Bei Starbucks geht es, wie zu erwarten, weniger um den Kaffee als vielmehr um das Miteinander unter den Menschen. Mit hochwertigen Zutaten wollen sie eine Verbindung zu ihren Kunden auf der ganzen Welt aufbauen. Starbucks erreicht dies, indem es ihnen überall erstklassigen Kaffee serviert, einen zuvorkommenden Service bietet und die einladende Atmosphäre des dritten Wohnzimmers schafft.

1.3Management: Howard Schultz führt Starbucks als langjähriger Leader zum Erfolg
Howard Schulz ist aktueller Interims CEO von Starbucks. Er hat eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Starbucks gespielt und war bereits zwei Mal zuvor CEO des Unternehmens. Er ist 1953 in New York geboren und hat einen Bachelor-Abschluss in Kommunikation und ist ein genialer Unternehmer. Durch den Erfolg von Starbucks ist er zum Milliardär geworden und hat über seine dortigen Aktivitäten zwei Bücher geschrieben. Zwischenzeitlich hat Schultz eine politische Karriere angestrebt und sogar mit dem Gedanken gespielt für die Präsidentschaftswahl zu kandidieren. Da er als unabhängiger Kandidat eher Donald Trump unterstützt hätte, hat er dieses Bestreben 2019 abgesagt.
Bei seiner ersten Rückkehr war der Hintergrund ein Umsatzrückgang, der dem Wachstums-Rausch geschuldet gewesen ist. Die Strukturen innerhalb des Unternehmens waren nicht darauf ausgelegt dieses Wachstum zu meistern. Schultz hat die Wende geschafft und Starbucks wieder auf gesunden Wachstumskurs geführt.
Der Hintergrund, wieso Schultz zwei Mal zurückkommt, wenn sein Unternehmen ihn braucht, ist die Verbundenheit zu Starbucks. Das folgende Zitat beschreibt gut, wie Schultz für Starbucks empfindet.
When I walked in this store for the first time — I know this sounds really hokey — I knew I was home
Der bisherige CEO Kevin Johnson kommt aus der IT-Branche, war bei Microsoft und als CEO bei Juniper Networks tätig. Er kam mit dem Auftrag an den Vorstand, die IT-Infrastruktur des Unternehmens zu stärken, die angesichts der starken Expansion nicht leistungsfähig genug war. Während seiner Amtszeit hat zudem die Nutzung der mobilen App und des Treueprogramms deutlich zugenommen. Bis Ende 2021 hat die Zahl der aktiven Nutzer bei 24 Millionen gelegen, was für das Unternehmen immens wichtig ist auf 26 % der Transaktionen zurückzuführen ist.
Kevin Johnsons Entscheidung kam für Außenstehende recht überraschend, obwohl er nach eigenen Angaben den Vorstand bereits vor einem Jahr über seinen geplanten Rücktritt informiert hatte. Das Unternehmen ist optimistisch, dass es bis zum Herbst dieses Jahres einen neuen CEO präsentieren kann.

1.4Aktionärsstruktur: Der CEO ist groß beteiligt

1.5Branchenanalyse: Starbucks ist Marktführer
Der gesamte weltweit adressierbare Kaffeemarkt ist groß und wächst schnell. Jeden Tag werden weltweit über 2,25 Milliarden Tassen Kaffee konsumiert. Starbucks geht davon aus, dass dieser Markt bis 2025 auf 94 Milliarden USD anwachsen wird. Dies entspricht einer Wachstumsrate von 4 bis 5 % pro Jahr. Der Markt hat sich schnell von der Corona-Pandemie erholt und das Wachstum ist intakt.
Darüber hinaus gibt es einen Trend bei den Verbraucherpräferenzen. Diese verlagern sich zunehmend vom traditionellen Robusta-Kaffee zu hochwertigem Arabica-Kaffee. Auf die Sorte Arabica entfielen in diesem Jahr 70 % des weltweiten Kaffeeabsatzes. Dies kommt Starbucks zugute, da das Unternehmen in diesem Segment führend ist und sich schon früh auf Arabica konzentriert hat. Die Hauptexporteure von Kaffee sind Brasilien und Vietnam.
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Häufige Fragen zur Starbucks Aktie
Ist die Starbucks Aktie ein Kauf 2026?+
#1 Kaffeehauskette weltweit. Starbucks verkauft das Kaffeetrinken als Erlebnis. Egal ob im Café oder unterwegs. Die Produkte von Starbucks genießen hohes Ansehen unter den jüngeren Generationen. Seine Kunden bindet Starbucks mit Hilfe von individuellen Produkten und einer App, die die Customer Experience stark anhebt. Man kann sie eher als Lifestyle-Produkte sehen. Einen Großteil seines Umsatzes erzielt das Unternehmen mit dem Franchising-Modell. Starbucks transformiert sich immer mehr hin zu einem nachhaltigen Unternehmen und verpasst keine wichtigen gesellschaftlichen Trends.
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AlleAktien bewertet die Starbucks Aktie anhand von DCF-Modellen, KGV, KUV, Dividendenrendite und dem AlleAktien Qualitätsscore (AAQS). Die vollständige Bewertung findest du in unserer Fundamentalanalyse.
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Die vollständige Starbucks Aktienanalyse mit Fair Value, Kennzahlen, Chartanalyse und Kaufempfehlung findest du hier auf AlleAktien – fundiert recherchiert vom Team um Michael C. Jakob.





