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ServiceNow Aktienanalyse Update: Warum der Burggraben stärker ist als die Angst
Update

ServiceNow Aktienanalyse Update: Warum der Burggraben stärker ist als die Angst

ServiceNow ist gerade jetzt spannend, weil Unternehmen gleichzeitig Kosten drücken und schneller liefern müssen, und genau dafür braucht es eine Plattform, die Arbeit Ende zu Ende automatisiert statt nur einzelne Tools zu verwalten. Die Besonderheit liegt darin, dass IT und Security genauso wie HR, Kundenservice und Finance auf einer gemeinsamen Workflow und Datenebene zusammenlaufen, wodurch Prozesse über Abteilungen hinweg messbar schneller und stabiler werden.

ServiceNow Aktie Update

WKN
A1JX4P
Hauptsitz
Vereinigte Staaten von Amerika
Sektor
Informationstechnologie
Industrie
Systemsoftware
Kurs
89,99 EUR
Marktkapitalisierung
98,66 Mrd. EUR
Ø Umsatzwachstum 5 Jahre
17,63 %
Ø Gewinnwachstum 5 Jahre
50,02 %
Nettomarge
13,16 %
KGVe
25,4
Ø KGV 5 Jahre
119,5
EPS Wachstum
18,6 %
Datum
25.02.2026

Bloomberg Terminal, Eulerpool Research Systems

  • Die Plattform sitzt tiefer, als viele denken
    ServiceNow hängt nicht an einem einzelnen Tool, sondern orchestriert Arbeit quer durch IT, Security, HR, Finance und Kundenprozesse. Sobald Unternehmen ihre Freigaben, Rollen und Abläufe dort abbilden, wird die Plattform zum operativen Nervensystem. Genau deshalb ist der Wechsel nicht nur teuer, sondern organisatorisch riskant. Das ist der Kern des Burggrabens.

  • Die Kunden bleiben, selbst wenn Budgets enger werden
    Während viele Softwareanbieter zuerst über Churn oder Downgrades stolpern, wirkt ServiceNow im Bestand stabil. Verlängerungen bleiben hoch, weil die Plattform Prozesse am Laufen hält, statt nur „nice to have“ zu sein. Das ist ein starkes Signal: Die Nutzung ist nicht nur breit, sondern kritisch. Und genau kritische Systeme werden selten radikal gekürzt.

  • Wachstum entsteht nicht nur durch Neukunden, sondern durch Expansion im Bestand
    ServiceNow startet oft mit einem klaren Einstiegspunkt und rollt dann in weitere Bereiche aus. Wenn erst einmal ein Workflow sitzt, wird der nächste logische Schritt oft derselbe Unterbau, nur ein neuer Anwendungsfall. So wächst der Vertragswert über Jahre, ohne dass jedes Mal ein komplett neuer Kunde gewonnen werden muss. Dieses Muster macht das Modell planbarer als es von außen wirkt.

  • KI ist hier kein Feature, sondern ein Hebel für mehr Automatisierung im Alltag
    Bei ServiceNow geht es nicht darum, dass ein Chatbot Antworten gibt, sondern dass Arbeitsschritte wirklich erledigt werden. KI kann Tickets triagieren, Freigaben vorbereiten, Daten anreichern und Prozesse automatisch anstoßen, direkt im bestehenden Workflow. Wenn das gelingt, steigt der Nutzen pro Nutzer, und genau daraus entsteht die nächste Welle an Monetarisierung. Die spannende Frage ist nicht „ob KI“, sondern wie schnell sie in reale Prozesse skaliert.