
Okta Aktie Update: Marktführer im IAM auf Wachstumskurs
Die AlleAktien Research begleitet Todd McKinnon und das von ihm gegründete Softwareunternehmen Okta schon seit vielen Jahren. AlleAktien hat erstmals berichtet: Okta hat es geschafft, einen tiefen Burggraben durch eine ganz spezielle Software zu erschaffen, und damit eine eigene Branche. Beim sog. Identity Access Management (IAM) geht es darum, Berechtigungen und Zugriffsrechte von Mitarbeitern zu verwalten. Jetzt expandiert Okta mit auth0 in die sog. Customer Identity Cloud und dient mit Software, die die Verwaltung von Kunden- und Nutzeraccounts vereinfacht. Gleichzeitig gab es in den letzten Monaten auch viel Kritik, einen Hackerangriff und Personalabbau bei Okta. Die Aktie notiert bei -32 % zum Allzeithoch, und +32 % zu unserer letzten Empfehlung. Egal wo man als Anleger mit seinem Einstiegskurs steht, es ist Zeit für ein Update und den nüchternen Blick nach vorne.
Okta Aktie Update: Marktführer im IAM auf Wachstumskurs Aktie und Aktienanalyse
- Hauptsitz
- Vereinigte Staaten von Amerika :usa:
- Sektor
- Informationstechnologie
- Industrie
- Internetdienste & Infrastruktur
- Kurs
- 98,26 EUR
- Umsatzwachstum Ø5 Jahre
- 31,02 %
- Marktkapitalisierung
- 16,45 Mrd. EUR
- Brutto Marge
- 74,33
- EBIT Marge
- -20,33 %
- Gewinnmarge
- -15,72 %
- Dividende
- 0 Euro
- Dividendenrendite
- 0 %
- Datum
- 17.04.2024
Was macht Okta?
Nach dem Corona-Hype um Aktien ist auch Okta als Wachstumsaktie stark eingebrochen. Das war der perfekte Zeitpunkt für AlleAktien Mitglieder zum Nachkauf.
Okta wurde schon früh von AlleAktien als Marktführer erkannt.Mittlerweile kennen viele Anleger die Okta Aktie, sind aber zum falschen Zeitpunkt eingestiegen. Einige sitzen auf Verlusten. Haben das Geschäftsmodell nicht durchdrungen. Wissen nicht, ob man nachkaufen oder verkaufen soll. Wir geben einen Überblick samt Leitfaden, was jetzt zu tun ist.
Okta ist Marktführer im Identity Management.Zu deutsch: Die Verwaltung von Identität. Es geht um die Identifizierung und Authentifizierung von Mitarbeitern und Kunden. Damit jeder ausschließlich die Berechtigungen erhält, die er benötigt — aber nicht mehr. Manuell notierte Passwörter auf Zetteln gehören der Vergangenheit an. Das ist besonders wichtig, wenn neue Mitarbeiter in das Unternehmen eintreten oder ausscheiden. Bei Okta ist hinterlegt, welche Mitarbeiter welche Berechtigungen im Unternehmen haben: welche Dropbox-Ordner, Slack, Bloomberg Terminal, internes Wiki, Slack, Strategie-Dokumente, VPN.
-66 % oder +32 % Rendite.Je nach Einstieg haben Anleger sehr positive Renditen (z.B., seit der letzten AlleAktien Empfehlung im April 2023) oder sehr negative Renditen (z.B., Anleger, die zum Corona-Peak auf die vermeintlichen Empfehlungen von Massenmedien hereingefallen sind, als AlleAktien schon wieder vor der schrillen Überbewertung gewarnt hat). Umso höher ist das Bedürfnis unter Aktionären, endlich eine klare Einschätzung zur Okta Aktie zu erhalten, die wir hiermit gerne geben.
Okta Wachstum.Aus unternehmerisch ist Okta besser als jemals zuvor platziert: 16 % erwartetes Umsatzwachstum, hohe Bruttomargen über 70 % und von Jahr zu Jahr steigende Gewinne. 2025 wird das erste Jahr, in dem Okta profitabel wird.Auch ein Datenleak, welches im Oktober 2023 durch einen Hackerangriff publik wurde, konnte das Wachstum von Okta nicht eindämmen. Das zeigt uns und allen anderen Investoren eindrucksvoll der Tiefe des Burggrabens. Ähnlich wie Microsoft oder SAP ist die Okta-Software in der Businesswelt nicht mehr hinwegzudenken.
Okta, Inc. ist ein Unternehmen, das sich auf Identity- und Access-Management-Lösungen (IAM) spezialisiert hat. Dazu iterieren wir gerne, was wir in der großen Okta Aktienanalyse geschrieben haben:
#1 Identity Cloud nach Kundenzufriedenheit. Okta ist eine Software für Unternehmen, um Mitarbeiterberechtigungen und -zugriffe vollautomatisiert und sicher managen zu können. Das ist besonders relevant, wenn ein neuer Mitarbeiter in das Unternehmen eintritt oder dieses verlässt: Hat er Zugriff auf Dropbox? Wird seine Firmen-Email-Adresse automatisch eingerichtet und weitergeleitet? In welche Unternehmens-Softwares wird er eingeladen, u.a. Slack, Google Docs, Zoom, Windows Server, Salesforce, AWS, OneDrive, Splunk, ServiceNow, Citrix, ...? Vieles davon wird immer noch manuell verwaltet. Passwörter werden auf Zetteln in Klartext auf den Bildschirm geklebt. Manager vergessen, die Passwörter nach einer Mitarbeiterkündigung zu ändern. All das birgt enorme Risiken. Okta löst das vollautomatisch und ist an 7.000+ Apps angebunden.
Wachstum und kurz vor der Profitabilität. Mit mehr als 40 % Umsatzwachstum pro Jahr spielt Okta ganz oben mit. Und räumt dabei in einem Markt auf, der seit knapp 20 Jahren stagniert. Microsoft und Ping Identity verlieren rapide Marktanteile, doch das ist noch nicht einmal der echte Konkurrent: Die meisten Firmen haben noch gar kein automatisiertes System zur Verwaltung von Mitarbeiter-Berechtigungen und Zugriffen.
Nachhaltiges Tenbaggerpotential als neue, primäre Cloud? Tenbagger entstehen besonders häufig, wenn hohes Wachstum und hohe Profitabilität aufeinander treffen — und viele Investoren das Geschäftsmodell (noch) nicht verstehen, oft weil es komplex ist. Zuletzt haben wir Ähnliches bei Square, TheTradeDesk und auch Tesla erlebt. In den letzten Wochen habe ich mir angesehen, ob auch Okta das Potential zum Verzehnfacher hat.
Das Geschäftsmodell basiert darauf, sichere und effiziente Zugangsmöglichkeiten zu Technologie-Ressourcen für Organisationen jeder Größe zu bieten. Okta ermöglicht es Unternehmen, die Identitäten ihrer Mitarbeiter, Kunden und Partner sicher zu verwalten und zu schützen, indem es eine Plattform für das Single Sign-On (SSO), Multi-Faktor-Authentifizierung, Lifecycle-Management und mehr bietet.
Eine der einfachsten Dienstleistungen, die sich jeder vorstellen kann (auch wenn es zugegebenermaßen sehr schnell sehr technisch wird): Ein Manager oder das HR-Team will konfigurieren, welche Zugriffe ein Mitarbeiter hat.
Der Kundensupport hat Zugriff auf Zendesk und Dropbox. Ein Entwickler auf die Codebasis. Nun ist das schöne an all dem, dass der Manager genau diese Zugriffe mit Klicks jederzeit umstellen kann und diese sofort aktiv sind. Alle Mitarbeiter des Unternehmens loggen sich über Okta in Dropbox, Slack, Salesforce, Dropbox, Zendesk und Co. ein. Für fast jede Software gibt es mittlerweile eine Okta-Integration.
Neben dem sog. "Access Management" (wer hat Zugriff auf was?) steigert das auch die Sicherheit enorm: Niemand kann mehr von ausserhalb des Unternehmens zugreifen. Und es fliegen keine Zettel mit Passwörtern im Klartext mehr im Office (oder gar Home-Office) herum.
Die Plattform von Okta arbeitet Cloud-basiert und ermöglicht es Nutzern, sich sicher und einfach bei verschiedenen Anwendungen und Diensten anzumelden, was die Benutzerfreundlichkeit erhöht und die IT-Sicherheit stärkt. Okta generiert Einnahmen hauptsächlich durch Abonnementgebühren für seine Dienste, wobei Kunden Verträge abschließen, die in der Regel auf Jahres- oder Mehrjahresbasis laufen. Das Geschäftsmodell profitiert von der zunehmenden Digitalisierung und der Notwendigkeit stärkerer Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen weltweit.
Während sich Okta selbst vor allem auf Workforce Identity Management fokussiert ("Welcher Mitarbeiter hat welche Zugriffe?"), haben sie mit Auth0 den Marktführer für die Customer Identity Cloud ("Welcher Kunde hat Zugriff auf was?") übernommen.
Umsatz wächst stetig weiter. 2025 will Okta profitabel werden.



1Was ist passiert?
Man kann die letzten zwölf Monate auf folgende wichtige Ereignisse herunterbrechen:
Neue Finanzzahlen: Okta verzeichnete ein beachtliches Wachstum mit einem Gesamterlös von 1,86 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2023, was einem Anstieg von 43% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der operative Verlust auf GAAP-Basis verbesserte sich ebenfalls, wobei die Verluste von 848 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 815 Millionen US-Dollar reduziert wurden (Okta Investor Relations). Erstmals positiver operativer Cashflow in dem letzten Quartal, das will man halten. Man kann sagen: Okta ist ab jetzt profitabel.
Hackerangriff: Okta hatte mit ernsthaften Sicherheitsproblemen zu kämpfen: Ein Hackerangriff am 20. Oktober, 2023. Davon sind laut Okta "weniger als 1 %" der mehr als 18.000 Firmenkunden betroffen. In einem Vorfall wurden Zugangstokens von Kunden durch einen Hackerangriff gestohlen, wodurch sich Angreifer möglicherweise als Kunden einloggen konnten. Ein weiterer Bericht ergab, dass bei einem späteren Sicherheitsvorfall Daten aller Okta-Kunden betroffen waren, obwohl ursprünglich angegeben wurde, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Kunden betroffen sei (TechCrunch) (TechCrunch). Beide Sicherheitslücken wurden in wenigen Tagen behoben. Am 20. Oktober, 2023 ist der Aktienkurs von 85 auf 67 USD gefallen, mehr als 22 % an einem Tag. Ein großartiger Zeitpunkt, nachzukaufen. Wir haben unseren Anlegern am 20. Oktober auf Instagram zum Nachkauf geraten.
Personalabbau: Okta hat etwa 400 Mitarbeiter entlassen, was 7% der globalen Belegschaft entspricht. Diese Maßnahme folgte auf eine frühere Entlassungsrunde etwa ein Jahr zuvor und wurde als notwendig erachtet, um das profitable Wachstum des Unternehmens zu unterstützen (TechCrunch). Aus Investorensicht ist das als sehr positives Zeichen zu werten.
Investiere wie
die Besten.
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