
Michael C. Jakob
Gründer, AlleAktien
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[caption id="attachment_4341" align="aligncenter" width="799"] Der Chart der ThyssenKrupp AG seit 2007. Unterm Strich hat der Konzern seinen Aktionären selbst bei einer Haltedauer von 11 Jahren einen Verlust eingebrockt. Damit zählt die ThyssenKrupp-Aktie zusammen mit den Bankaktien zu den schlechtesten Aktien des DAX. Neben einem brutalen Absturz des Aktienkurses in der Finanzkrise 2008/2009 stürzte der Aktienkurs aufgrund anhaltender Probleme auch in den Folgejahren immer wieder ab. Bildquelle: Ariva.de[/caption]
[caption id="attachment_4342" align="aligncenter" width="799"] Der Aktienkursverlauf der ThyssenKrupp-Aktie der letzten 12 Monate. Der Aktienkurs sackte unter Schwankungen immer weiter ab. Mit einem Aktienkurs von rund 20 EUR wurde der erste Nachkaufalarm bei 20,70 EUR Ende Juni 2018 durchschlagen. Bildquelle: Ariva.de[/caption]
ThyssenKrupp ist ein diversifiziertes Industrieunternehmen, das die Hauptumsätze und Gewinne mit der Produktion und Weiterverarbeitung von Stahl und dem Bau von Rolltreppen und Fahrstühlen erzielt.
Das Unternehmen hat eine katastrophale Wertentwicklung in den letzten Jahren hinter sich. Der Bau zweier großer Stahlwerke in den USA und in Brasilien führte zu einer der größten Fehlinvestitionen in der deutschen Industriegeschichte. Beide Stahlwerke wurden mittlerweile verkauft, weil sie dauerhaft Verluste erzielt haben. Rund 8 Mrd. EUR und damit mehr als die Hälfte des aktuellen Börsenwertes wurden mit diesen beiden Werken vernichtet.
ThyssenKrupp besteht zwar nicht ausschließlich aus der Stahlproduktion, aber sie macht dennoch einen bedeutenden Anteil der Umsätze aus. Seit der Finanzkrise 2008/2009 konnten Stahlkonzerne kaum Geld verdienen. Anfangs war die schlechte Konjunkturlage der Grund, später fluteten chinesische Stahlkonzerne mit ihren Überkapazitäten aus dem heimischen Markt die Weltmärkte und drückten so die Preise in den Keller.
ThyssenKrupp ist von der Konjunktur abhängig. Die nachlassenden konjunkturellen Perspektiven und die gleichzeitige Einführung von Zöllen belasten die Aussichten des Unternehmens.
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