
Nach dem Börsencrash: Welche Aktien kaufen? Welche Unternehmen zu Unrecht abgestraft?
An den Aktienmärkten ging es zuletzt rasant nach unten. Der DAX gab zwischenzeitlich 40% gegenüber dem Höchststand aus dem Februar 2020 ab. Historisch gesehen haben die allermeisten Bärenmärkte im Bereich von 40% bis 50% Kursrückgang ihren Boden gefunden. Ist es also nun an der Zeit, beherzt zuzugreifen? Und wenn ja, welche Aktien erscheinen besonders aussichtsreich für eine kommende Erholung, weil sie zu Unrecht abgestraft worden sind?
1Überblick: Die etwas andere Aktienanalyse
Normalerweise stellen wir unseren Lesern jeden Freitag in einer Premium-Analyse eine Aktiengesellschaft im Detail vor. Mit Geschäftsmodell. Analyse der fundamentalen Entwicklung. Blick auf die Bewertung. Den Risiken, sowie einem Fazit. Heute ist das etwas anders. Anstatt eine neue Aktie vorzustellen, untersuchen wir die Auswirkungen der Coronakrise auf die 135 bereits analysierten Aktien. Wir gehen also unsere gesamte Watchlist durch. Unser Ziel: Herauszufinden, welche Aktien zu Recht abgestraft worden sind und welche zu Unrecht im Kurs abgegeben haben.
Unsere 5 Untersuchungskriterien: Wir untersuchen jede Aktie auf diese fünf Kriterien.
Höhe des Kursrückgangs (Je größer, desto mehr Erholungspotential, wenn sich die Lage bessert)Liquidität (Generiert die Gesellschaft noch einen positiven Cashflow oder "verbrennt" sie Geld und ist bald auf Hilfen angewiesen?)
Gewinnentwicklung (Drohen schmerzliche Verluste oder ist das Geschäft kaum bis gar nicht betroffen?)
Bilanz (Verfügt das Unternehmen über eine solide Bilanz, um durch diese schwierige Zeit zu kommen?)
Hochlaufzeit (Wie schnell wird sich die Geschäftsentwicklung wieder erholen?
Zu Unrecht abgestrafte Aktien: Dank dieser Untersuchung können wir Aktien herausfiltern, die im Kurs stark nachgegeben haben, obwohl die Geschäfte des Unternehmens weiterhin gut laufen. Diese Aktien möchten wir euch in dieser Analyse vorstellen. Natürlich könnt ihr diesen Check auch selbst durchführen. Daher haben wir unsere fünf Kriterien für euch veröffentlicht. Oder ihr lasst den Service von uns erledigen. Los geht's!
1.1Podcast zur Analyse "Corona-Crash: Welche Aktien kaufen?"
2Die 5 Untersuchungskriterien erklärt

2.1Corona-Watchlist nur eine Ergänzung zur normalen Watchlist
Um Missverständnisse vorzubeugen: Unsere normale Watchlist gibt es natürlich weiterhin. Aufgrund der zuletzt stark gesunkenen Kurse haben uns viele Nachrichten zu einzelnen Aktien erreicht:
Wie schlimm ist die Lage bei der Aktie XY?
Wo gibt es jetzt Kaufchancen?
Welche Aktien wurden zu Unrecht abgestraft?
Wir haben uns dazu entschieden, zusätzlich zur normalen Watchlist vorübergehend eine zweite Watchlist einzuführen. Die "Corona-Watchlist". Auf dieser Watchlist sind alle von uns analysierten Aktien zu finden. Um möglichst strukturiert vorzugehen, durchleuchten wir jede Aktie anhand von 5 Kriterien. Dieses systematische Vorgehen hilft uns dabei, gezielt die besten Aktien aufspüren zu können. Damit ihr die Watchlist bestmöglich einsetzen könnt, möchte ich euch die 5 Untersuchungs-Kriterien kurz erklären:
2.2Basisszenario für die Corona-Watchlist
Die Corona-Watchlist ist eine Art "Stresstest", durch den jede Aktie geschickt wird. Keiner weiß, wie lange uns diese Krise noch begleiten wird. Wie schnell wir zur Normalität zurückfinden werden. Um dennoch eine Untersuchung durchführen zu können, musste ich mich auf ein aus heutiger Sicht möglichst realistisches Szenario festlegen. Dieses unterstellt folgende Annahmen:
4-wöchiger Shutdown der gesamten Produktion und des gesellschaftlichen Lebens in allen großen Staaten außerhalb Chinas
Ab Mai langsame Rückkehr zur Normalisierung: Mehr und mehr Geschäfte öffnen wieder. Erste Flugzeuge heben wieder ab. Anfangs noch vereinzelt. Unter extrem strengen Hygienevorschriften. Stück für Stück normalisiert sich die Lage dann im weiteren Jahresverlauf wieder.
Ab 2021: Normalität: Ich gehe Stand heute davon aus, dass sich die Produktion und unser gesellschaftliches Leben ab 2021 wieder vollständig normalisiert haben. Warum? Erstens gibt es große Fortschritte in der Medikamentenforschung. Bis dahin sollten wir mit dieser Krankheit besser umgehen können. Evtl. gibt es dann bereits sogar einen Impfstoff. Oder wir können Erkrankten wirksame Medikamente verabreichen und die Krankheit so unter Kontrolle halten.
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