
Michael C. Jakob
Gründer, AlleAktien
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In diesem Artikel stelle ich zwei Aktien vor, die man als Investor nicht im Depot haben sollte.
Beide Aktien zeichnen sich durch geringe Chancen bei gleichzeitig hohen Risiken aus.
Auf AlleAktien stellen wir meistens aussichtsreiche Unternehmen vor, die eine attraktive Rendite versprechen. Wir werden ab und an gefragt, warum wir keine Aktien vorstellen, die wir verkaufen würden. Einerseits möchten wir uns und euch die Arbeit ersparen, eine längere Analyse zu erstellen bzw. durchzulesen, und am Ende damit nichts anfangen zu können. Anderseits neigen die meisten Unternehmen dazu, im Verlauf der Jahre immer wertvoller zu werden. Aktien haben bei langfristiger Haltedauer eine Renditeerwartung von 7-10% pro Jahr. Da ist es nur logisch, dass es nur wenige Aktien gibt, bei denen wir sogar einen Verkauf erwägen.
In diesem Artikel stelle ich bewusst zwei Aktien vor, die man meiden sollte. Ich möchte damit aufzeigen, bei welchen Entwicklungen die Warnlampen angehen sollten und so neue Denkanstöße vermitteln.
Eine Verkaufen-Einschätzung spiegelt ausschließlich meine persönliche Einschätzung wider. Es ist gut möglich, dass die Unternehmen bei allgemein steigenden Aktienkursen ebenfalls steigen. Meiner Meinung nach gibt es aber bessere Alternativen, die für Investoren höhere Chancen bei gleichzeitig geringeren Risiken mit sich bringen.

Kürzlich habe ich in einem spannenden Artikel erläutert, wann ich Aktien verkaufe. In aller Kürze folgt hier eine Zusammenfassung. Grundsätzlich recherchiere ich vor einem Aktienkauf sehr ausführlich. Da ich beim Kauf ein genaues Bild von der künftigen Unternehmensentwicklung habe, muss ich nur sehr selten verkaufen. Lieber denke ich vor dem Kauf einer Aktie etwas länger nach. Erst wenn alle Fragen geklärt sind und ich das Geschäftsmodell gut verstanden habe, schlage ich zu.
Der Verkauf einer Aktie, die im Plus notiert, ist immer mit einer Steuerbelastung verbunden. Beim Anschlusskauf mit dem frei gewordenen Kapital steht somit weniger Kapital für den nächsten Kauf zur Verfügung. Der Vermögensaufbau wurde unnötig ausgebremst. Daher stufe ich gut gelaufene, aber langfristig immer noch aussichtsreiche Aktien lieber als Halten ein, als eine Verkaufsmeinung zu veröffentlichen.
In drei Fällen verkaufe ich dennoch meine Aktien: Entweder werde ich gezwungen, meine Aktien bei einer Übernahme anzudienen. Dann bleibt mir gar nichts anderes übrig. Oder der Kurs ist deutlich höher als der innere Wert des Unternehmens. Das kann entweder durch einen rapiden Kursanstieg geschehen, oder aber durch sich eintrübende Zukunftsperspektiven des jeweiligen Unternehmens.
In diesem Artikel stelle ich zwei Aktien vor, bei denen sich die Zukunftsperspektiven meiner Meinung nach in den letzten Monaten und Jahren deutlich eingetrübt haben. Die fundamentalen Zahlen der beiden Unternehmen beginnen bereits zu bröckeln. Dennoch ist der Kurs noch vergleichsweise hoch. Daher sehe ich bei beiden Aktien ein Rückschlagspotential.
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