Adobe Aktienanalyse: Die #1 Kreativsoftware wird Cloud- und Mobile-First
Aktienanalyse

Adobe Aktienanalyse: Die #1 Kreativsoftware wird Cloud- und Mobile-First

In der heutigen immer digitaler werdenden Welt wird kreatives Design immer relevanter. Adobe spricht diesen Trend voll an. Egal ob professioneller Editor, Werbeagentur oder du und ich, jeder hat eine Geschichte, die er bestmöglich erzählen möchte. Diesem Wunsch erfüllt Adobe und stellt eben jene Werkzeuge und Services zur Verfügung, damit das Erstellen von kreativen Designs, Werbung, Bildern, Tönen oder Ähnlichem für jeden zugänglich und nutzbar wird. "To Photoshop" ist ein gängiger Begriff geworden. Das zeigt, wie stark Fotobearbeitung mit dem Tool von Adobe in Verbindung gebracht wird. Adobe hat den in den letzten Jahren für eine deutliche Überrendite gesorgt, wurde aber vom allgemeinen Marktumfeld auch mit nach unten gesogen. Ob die Aktie jetzt kaufenswert ist, finden wir in dieser Analyse heraus.

Adobe Aktie und Aktienanalyse

Hauptsitz
USA
Kurs
278 USD
Ausstehende Aktien
468 Mio.
Marktkapitalisierung
138,5 Mrd. EUR
Enterprise Value
132,9 Mrd. USD
Nettoverschuldung
4,1 Mrd. USD
Bruttomarge
88 %
EBIT-Marge
38,1 %
Gewinnmarge
30,5 %
Free Cash Flow-Rendite
5,2 %
Dividendenrendite
0 %
Datum
30.09.2022

1Geschäftsmodell von Adobe

  • Die weltweite #1 für Grafiksoftware. Adobe ist das weltweit größte Unternehmen im Bereich der Grafiksoftware. Mit den Programmen, Apps und Services von Adobe kann man über die Creative Cloud alle kreativen Ideen umsetzen und sich bei der Umsetzung inspirieren lassen.

  • Starkes Wachstum durch Zukunftstrends und Abomodell. In den vergangenen Jahren ist Adobe sehr gut im Vergleich zum gesamten Markt gewachsen. Nach der Umstellung auf ein Abomodell 2013 konnten Umsätze und Gewinne nach einem kleinen Einbruch gesteigert werden. Und der Vorteil ist ja: diese Umsätze sind jetzt Abo-Umsätze, also qualitativ hochwertiger, weil vorhersehbarer. Gleichzeitig geht es Adobe bilanziell sehr gut — zumindest bis zur Figma Übernahme letzter Woche. Geringe Schulden, eine sehr gute Kapitalrendite, hohe Margen und starke Aussichten deuten auf die hohe Qualität des amerikanischen Unternehmens hin.

  • Burggraben und Erkennung von Trends als Schlüssel für das Wachstum der Zukunft. Adobe hat eine extrem starke Marke und für Nutzer ist es nicht leicht neue, bessere und günstigere Anbieter für die Dienste, welche Adobe bietet zu finden. Zudem agiert das Unternehmen in einem rasant wachsendem Markt mit den Treibern Marketing, Social Media, Digitalisierung.

  • 16 % Rendite seit 2005.Adobe hat den S&P 500 in den letzten Jahren deutlich outperformed, fiel nun aber seit Anfang des Jahres auch stärker als der breite Markt. In dieser Analyse haben wir über die letzten Monate recherchiert, mit welcher Rendite langfristige Anleger in Zukunft rechnen können.

1.1Unternehmensgeschichte: von Steve Jobs' Liebling zum globalen Unternehmen

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  • 1979
    John Warnock und Charles Geschke arbeiten im Forschungsinstitut von Palo Alto "Xerox PARC" an einer Programmiersprache, die die genaue Größe, Position und Form der Objekte auf einer computergenerierten Seite beschreibt. Diese heißt später TypeScript und ist der Vorgänger vom PDF-Format. Jedes Gerät soll in der Lage sein, die Sprache zu interpretieren und in jeder Auflösung zu erzeugen, die von dem jeweiligen Gerät unterstützt wird. Die Überzeugungsarbeit der Beiden, Xerox zu überreden, ihre Sprache in ein kommerzielles Produkt umzuwandeln, blieb ohne Erfolg.
  • 1982
    Adobe wird gegründet. John Warnock und Charles Geschke versuchen ihr Glück auf eigene Faust und gründen im Dezember 1982 Adobe. "Adobe" heißt sowohl auf Spanisch als auch auf Englisch "Lehmziegel" und leitet sich vom Adobe Creek ab, einem Bach, der hinter Warnocks Haus verläuft.
  • 1982
    Steve Jobs schaut vorbei und investiert. Nur 3 Monate später besucht Steve Jobs das Büro von Adobe und ist so beeindruckt von "PostScript" dass er 2,5 Millionen USD und somit einen Vorschuss für die Lizenzgebühren investiert. Adobe wurde somit das erste Unternehmen in der Geschichte des Silicon Valley, das im ersten Jahr seines Bestehens bereits lukrativ wurde. Deals mit HP und Apple bringen eine Menge Kapital für Adobe, was in der Folge genutzt wird, um die berühmtesten Produkte des Unternehmens zu entwickeln.
  • 1986
    Börsengang. Am 20. August 1986 wurde Adobe zu einem split-bereinigten Preis von 0,17 USD an die Börse gebracht.
  • bis 2000
    Adobe Illustrator und Adobe Photoshop werden eingeführt. Das bahnbrechende Produkt "Adobe Illustrator", welcher die Grafikdesignbranche neu aufstellte, sowie das wohl berühmteste Produkt des Unternehmens "Adobe Photoshop" verwandeln Adobe in einen Software-Riesen. Adobe Illustrator für Vektorgrafiken (Logos). Adobe Photoshop für Bilder. Das PDF-Format, der Nachfolger von PostScript (ehemals ein standardisiertes Format, um Daten zuverläßig vom PC an den Drucker zu übertragen), wird durch das kostenlose Angebot des Adobe Readers zum Standard für elektronische Dokumente. Zudem steigt Adobe mit Premiere Pro in Videobearbeitung ein. 2000 ziehen sich die beiden Gründer in den Ruhestand zurück.
  • bis 2011
    Adobe Creative Cloud wird angekündigt. In den Zwischenjahren übernimmt Adobe Unternehmen wie den Internet-Analyse-Spezialisten Omniture und baut damit die Grundlage für die Marketingsoftware. Mit der 2011 integrierten Creative Cloud wird ein großer Schritt in Richtung agiler Innovation durch die Cloud gegangen. Heute ist Onlinemarketing einer der wichtigsten Bereiche.
  • Heute
    Weltmarktführer im Grafikdesign. Heute ist Adobe die weltweite #1 im Bereich Kreativsoftware. Jeder Grafiker kennt Adobe. Viele lieben es, andere weniger — fast wie bei Microsoft Windows. Laut eigener Angabe nutzen über 90 % aller Kreativprofis weltweit Adobe Photoshop und die drei Geschäftsbereiche Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud sind sowohl bei Privatpersonen als auch Unternehmen integriert.

1.2Mission: Dream Bigger

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To move the Web forward while also giving Web designers and developers the best tools and services in the world.
- Mission von Adobe

Adobes Mission ist es, Kunden die Möglichkeit zu geben, größer zu träumen, indem sie die besten Programme und Services zur Verfügung stellen, um die eigene Kreativität zu fördern.

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