
AB InBev Update: #1 Bierbrauer geht über das Bier hinaus und arbeitet an erfolgreichem Turnaround

▲ AB InBev ist der größte Bierbrauer der Welt mit allein acht der zehn erfolgreichsten Biermarken der Welt. Auf der ganzen Welt sind Marken wie Budweiser, Corona, Stella Artois, Leffe, Hoegaarden oder das deutsche Spaten-Bier bekannt. Lange Zeit konnte AB InBev mit Übernahmen wachsen und wurde immer profitabler. Die Wachstumsstory brach jedoch ein, als die Verschuldung zu hoch wurde. In den letzten 5 Jahren hat sich AB InBev deshalb auf seine Kompetenzen fokussiert. Hohe Cash Flows, die erfolgreichsten Biermarken der Welt und neue Premiumprodukte abseits vom Bier. Die Zukunft des Alkohols ist leckerer denn je und mit AB InBev kann man in den profitabelsten Konsumgüterkonzern der Welt investieren. Erfahre jetzt in diesem Update, ob der Bier-Turnaround gelingen kann.
| AB InBev Aktie und Update | |
| Hauptsitz | Leuven, Belgien |
| ISIN | BE0974293251 |
| WKN | A2ASUV |
| Ticker-Symbol | BUD |
| Sektor | Nichtzyklischer Konsum |
| Kurs | 62 USD 53 EUR |
| Ausstehende Aktien | 1.980 Mio. |
| Marktkapitalisierung | 122,5 Mrd. USD |
| Enterprise Value | 205,4 Mrd. USD |
| Nettoverschuldung | 82,9 Mrd. USD |
| Bruttomarge | 58,1 % |
| EBIT-Marge | 25,8 % |
| Gewinnmarge | 3,0 % |
| Free Cash Flow-Rendite | 6,6 % |
| Dividendenrendite | 0,7 % |
| Datum | 11.08.2021 |
1AB InBev Aktie und Update
AB InBev ist der Nummer 1-Bierkonzern weltweit. Anheuser-Busch InBev, hinter diesem Konzern verbergen sich mehr als 500 Biermarken, die auf der ganzen Welt getrunken werden. Das Unternehmen produziert acht der zehn weltweit erfolgreichsten Biere und kommt auf einen beeindruckenden Marktanteil von 29 %. Das heißt, jedes dritte Bier, das heutzutage getrunken wird, kommt von AB InBev.
Übernahmen haben den Markt definiert. AB InBev hat in den vergangenen Jahren seine hohen Cash Flows genutzt, um zu wachsen. Sie haben jedes Jahr weitere Marken hinzugekauft. Denn dadurch entstehen im Einkauf, der Produktion und im Vertrieb Skaleneffekte. Die Wachstumsstory ging lange auf, jedoch kam das Unternehmen irgendwann nicht mehr mit seiner Verschuldung zurecht.
AB InBev fokussiert sich auf Kernkompetenz. Statt spannender Übernahmen stand in den letzten Jahren Schuldentilgung an. Außerdem setzt AB InBev nicht mehr auf neue Marken, sondern nutzt die bestehenden Ressourcen aus und diversifiziert weg vom herkömmlichen Biermarkt. Die neuen Produkte sollen den Geschmack der Generation X und Z treffen, die nicht mehr auf herbe Getränke wie Bier stehen.
Kann der Turnaround gelingen? AB InBev ist seit dem Allzeithoch um über 50 % gefallen. Die Aktie galt lange Zeit als Dividendenliebling und sichere Anlage. Es wird deshalb wieder Zeit, nachzuschauen: Kann die AB InBev-Aktie sich berappeln und die schlechten Zeiten hinter sich lassen? Erfahre es jetzt in diesem spannenden Update.
2AB InBev Update
AB InBev Geschäftsmodell
AB InBev lässt das Bier hinter sich
AB InBev Bewertung
AlleAktien Qualitätsscore (AAQS) von 7 / 10AlleAktien DCF- und FMV-Modell
Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Einstiegskurs
AB InBev Fazit
3AB InBev Podcast
Nur für AlleAktien Premium Mitglieder
4AB InBev PDF
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5Aktienkurs von AB InBev
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AB InBev Podcast
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AB InBev PDF
6Geschäftsmodell von AB InBev: Jedes dritte verkaufte Bier kommt von AB InBev


▲ AB InBev unterscheidet nicht in verschiedene Produktsegmente, sondern in die jeweiligen Zielmärkte, wo die Biere verkauft werden. Sie sind international aktiv und nur die USA und Kanada stechen als größte Verkaufsregion deutlich hervor. Das sollte sich in den kommenden Jahren jedoch zunehmend ändern, denn der Bierkonsum in den Schwellenländern nimmt kontinuierlich zu, während die etablierten Regionen rückläufig sind.
AB InBev ist der größte Brauereikonzern der Welt. Das Unternehmen produziert insgesamt über 500 Biermarken und verkauft diese in 50 Ländern. Dabei kontrolliert AB InBev rund 29 % der weltweit verkauften Biermenge und allein acht der weltweit zehn umsatzstärksten Biermarken auf der Welt gehören AB InBev. Eine beeindruckende Marktmacht, die international erzielt wird. In den Schwellenländern werden sogar rund 57 % der Umsätze erwirtschaftet. Das macht AB InBev zu einem idealen Investment, wenn man strategisch in stark wachsende Märkte investieren will, in denen der Bierkonsum noch anziehen könnte.
Was AB InBev im Vergleich zu anderen Konsumgüterunternehmen so spannend macht, sind die Skaleneffekte. AB InBevs Biermarken haben viele Gemeinsamkeiten in der Wertschöpfung. Dadurch, dass AB InBev so groß ist, können sie Produktionsschritte zusammenlegen, in größeren Mengen einkaufen und die Produkte besser in größeren Mengen verkaufen. Hierbei entsteht eine sehr große Marge. So schafft es AB InBev, einer der profitabelsten Konsumgüterkonzerne der Welt zu sein — in 2019 sogar mit einer EBIT-Marge von 31 %. AB InBev nutzt seine Cash Flows, um diese Markenmacht auszubauen und so noch größere Skaleneffekte zu erzeugen. Ein Geschäftsmodell, das lange Zeit aufging, jedoch 2016 durch die hohe Verschuldung zum Stocken kam.
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