
Michael C. Jakob
Gründer, AlleAktien
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[caption id="attachment_46507" align="aligncenter" width="3000"] ▲ AlleAktien Gründer Michael C. Jakob etabliert vom 1. bis 25. Dezember 2021 ein renditestarkes Dividendendepot, das 100 Euro im Monat passives Einkommen generiert. Gefüllt mit nur den besten Qualitätsaktien, die in den kommenden Jahrzehnten eine exzellente Zukunft vor sich haben. Ziel sind 2,4 % Dividendenrendite und eine klare risikoadjustierte Überrendite zum S&P500. Wir wollen „den heiligen Gral“: Rendite und Dividende. Mit diesen 25 Aktien gelingt es uns — jeden Tag kaufen wir für 2.000 Euro Aktien (gesamt 25 Aktien zu 50.000 EUR).[/caption]
Liebe Freunde und Mitglieder von AlleAktien Premium,
ich hoffe, ihr hattet bisher ein schönes Wochenende. Heute, am 19. Dezember, stelle ich euch die nächste Aktie für unser gemeinsames Dividendendepot vor: den amerikanischen Zahlungsdienstleister Visa.
Visa ist bei einem Kreditkartenkauf der Mittelsmann zwischen Käufer, Verkäufer und den jeweiligen Banken. Das Kreditkartengeschäft ist komplizierter, als der Kaufprozess vermuten lässt. Während wir unsere Karte auf ein Lesegerät halten, findet im Hintergrund in Bruchteilen von Sekunden eine umfangreiche Kommunikation zwischen unserer Bank und der Bank des Händlers statt. Moderiert von Visa. Und das läuft so ab: Wir wollen mit unserer Karte bezahlen. In diesem Moment bekommt die Bank des Händlers, bei dem wir einkaufen, diese Information. Sie lässt über das Visa Netzwerk bei unserer Bank anfragen, ob sie uns das nötige Geld für den Kauf zur Verfügung stellt. Diese Information leitet unsere Bank dann über das Visa Netzwerk an die Bank des Händlers weiter. Bestätigt unsere Bank die Zahlung, wird der Kauf erfolgreich abgeschlossen. Für die Bereitstellung dieser Kommunikationsinfrastruktur bekommt Visa einen geringen Anteil der gesamten Zahlung.
Visa beherrscht zusammen mit Mastercard den Markt für Kreditkartenzahlungen. Weltweit haben Visa und Mastercard einen Marktanteil von 75 %. Außerhalb von China sogar über 95 %. Wenn ein Händler keine Zahlung mit Visa oder Mastercard anbietet, können viele Kunden nicht mehr zahlen. Dadurch ergibt sich eine unglaubliche Marktmacht für die beiden Duopolisten. Gleichzeitig würde digitaler Zahlungsverkehr ohne Visa und Mastercard schlichtweg nicht existieren. Sie haben mit ihrer Dienstleistung ein Produkt geschaffen, das fast jeder Mensch auf der Welt braucht und gleichzeitig für Visa und Mastercard kaum Kosten verursacht. Eine zusätzlich ausgegebene Kreditkarte kostet praktisch gar nichts und die Informationsinfrastruktur steht schon.
[caption id="attachment_25024" align="aligncenter" width="2500"] ▲ Visa und Mastercard sind Vermittler zwischen der Bank eines Kunden und eines Händlers. Sie stellen die Infrastruktur zur Verfügung, um zu überprüfen, ob der Kunde zahlungsfähig ist oder nicht. Sie erzeugen für beide Parteien Sicherheit und können im Zweifelsfall auch die Zahlung rückabwickeln lassen. Dafür nehmen sie eine geringe Gebühr.[/caption]
[caption id="attachment_25025" align="aligncenter" width="2500"] ▲ Visa und Mastercard kontrollieren den globalen Kreditkartenmarkt. Sie haben kaum Konkurrenz. Außerhalb von China ist nur American Express noch relevant. American Express vermittelt zwar nicht so viele Zahlungen, aber eine Zahlung ist vom Geldbetrag durchschnittlich viel höher als bei Mastercard und Visa.[/caption]
Visa schafft es, trotz seiner Größe immer noch mit über 10 % pro Jahr zu wachsen. Das liegt vor allem an der steigenden Nachfrage des E-Commerce und den digitalen Zahlungsdienstleistungen. Gleichzeitig schaffen sie es, ihre Marge überproportional zum Umsatz zu steigern, da ihr Zahlungsnetzwerk von starken Skaleneffekten profitiert. Sobald die Infrastruktur einmal steht, macht es keinen Unterschied, ob eine weitere Kreditkarte ausgegeben wird. Dadurch erreicht der Zahlungsriese eine Marge von über 60 %. Selbst Pure-Play Softwarekonzerne kommen an so eine Marge nicht ran. Die Verschuldung ist erwartungsgemäß niedrig. Die Coronapandemie hat aufgrund der gesunkenen Kaufkraft eine Delle in das Wachstum geschlagen. Für die Zukunft aber kein Problem, wie wir sehen werden.
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