
Michael C. Jakob
Gründer, AlleAktien
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[caption id="attachment_46507" align="aligncenter" width="3000"] ▲ AlleAktien Gründer Michael C. Jakob etabliert vom 1. bis 25. Dezember 2021 ein renditestarkes Dividendendepot, das 100 Euro im Monat passives Einkommen generiert. Gefüllt mit nur den besten Qualitätsaktien, die in den kommenden Jahrzehnten eine exzellente Zukunft vor sich haben. Ziel sind 2,4 % Dividendenrendite und eine klare risikoadjustierte Überrendite zum S&P500. Wir wollen „den heiligen Gral“: Rendite und Dividende. Mit diesen 25 Aktien gelingt es uns — jeden Tag kaufen wir für 2.000 Euro Aktien (gesamt 25 Aktien zu 50.000 EUR).[/caption]
Liebe Freunde und Mitglieder von AlleAktien Premium,
ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die Woche und habt etwas Hunger mitgebracht. Denn heute stelle ich eine Aktie aus dem Bereich der Essenslieferung für unser Dividendendepot vor: Domino's Pizza.
Domino's Pizza ist weltweit die größte Pizza-Lieferkette. Mit global über 17.000 Filialen ist Domino's Pizza die größte Pizza-Lieferkette der Welt. Die Restaurants sind extrem durchoptimierte Systemgastronomien, die nach Bestellung in unter 30 Minuten die Pizza zum Kunden liefert. Sie haben sich schon sehr früh darauf konzentriert, Prozesse zu digitalisieren und Abläufe maximal effizient zu gestalten. Weil das Konzept so gut funktioniert, verkaufen sie es an Franchisenehmer auf der ganzen Welt. Für diese ist der Erfolg dann schon fast garantiert. Sie bekommen die nötigen Rezepte, Zutaten und digitale Infrastruktur, um von Anfang an Vollgas geben zu können. Domino's kassiert dabei mit ab. In den USA verkaufen sie Zutaten an Franchiserestaurants und bekommen eine Umsatzbeteiligung. International kümmern sich Masterfranchisenehmer um die einzelnen Restaurants und die Beschaffung der Zutaten. Für Domino's geht das Konzept auf: Das Wachstum ist immens und die Marge steigt.
Domino's befindet sich in einem Wachstumsmarkt. Das Konzept von Domino's ist an sich schon zukunftsweisend. Essenslieferungen nach Hause nehmen immer mehr zu. Gleichzeitig steigt vor allem im asiatischen Raum die Nachfrage nach Pizza. Jedes Jahr kommen ungefähr 5 % neue Filialen dazu. Das Umsatzwachstum pro Filiale, das in der Regel schon bei 3 bis 5 % liegt, hat sich durch die Pandemie teilweise verdreifacht. Insgesamt gab es einen Umsatzschub von 8 %. Das zeigt einerseits, wie krisensicher die Nachfrage ist, andererseits auch wie flexibel das Unternehmen darauf reagieren kann.
[caption id="attachment_47117" align="aligncenter" width="3999"] ▲ Domino's Pizza ist Filialbetreiber, Franchisegeber und Zutatenlieferant. In den USA betreiben sie eigene Filialen, mit denen sie 1/3 des Umsatzes generieren. Mit internationalen Franchiselizenzen und Umsatzbeteiligungen machen sie 6 % des gesamten Umsatzes. Am wichtigsten ist mittlerweile allerdings das Supply-Chain Geschäft, in dem Domino's die Zutaten für die Pizzen an die Restaurants und Franchisenehmer verkauft.[/caption]
[caption id="attachment_47118" align="aligncenter" width="3999"] ▲ Während Domino's in den USA neben der Franchisegebühr auch Umsatz mit dem Verkauf von Zutaten an die Restaurants macht, stellen sie im Rest der Welt nur ihre Marke, Rezepte und digitale Infrastruktur zur Verfügung.[/caption]
Der Markt für Lieferessen wächst alleine in den USA mit 8 % pro Jahr. Davon profitiert Domino's enorm. Auf die letzten 10 Jahre gesehen betrug das Umsatzwachstum fast 10 % pro Jahr. Durch die steigende Vergabe von margenstarken Franchiselizenzen stieg der operative Gewinn im gleichen Zeitraum sogar um fast 13 % pro Jahr. Die operative Marge liegt aktuell bei 17 %. Aufgrund des starken Gewinnwachstums waren sie in der Vergangenheit auch in der Lage, die Dividende jährlich um 17 % zu steigern. Hier wird deutlich, welchen Erfolg Domino's damit hat, ein funktionierendes System einfach weiterzuvermieten. Sie lassen sich für den einmaligen Aufbau dieser Systemgastronomie einen dauerhaften Anteil an den damit erzeugten Gewinnen ausschütten. Der Vorteil: Die Kosten zur Erschaffung des Systems müssen sie nur einmal zahlen. Die Franchisegebühren kassieren sie für immer. Aktuell sind sie deshalb noch relativ hoch verschuldet. Die Expansion in neue Märkte kostet viel Geld, lohnt sich aber langfristig. Große Bedenken habe ich bei der Schuldenlast aber nicht. Viele der Kredite müssen erst 2045 bezahlt werden und Domino's hat gezeigt, dass sie selbst in Krisenzeiten ein stabiles Geschäft haben.
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