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Workday Aktienanalyse: Der Digitalisierer von HR-Abteilungen mit 23 % Rendite pro Jahr
Aktienanalyse

Workday Aktienanalyse: Der Digitalisierer von HR-Abteilungen mit 23 % Rendite pro Jahr

Aus dem Nichts Marktführer im Human Capital Management. Workday ist ein junges Unternehmen, gegründet von zwei PeopleSoft Mitarbeitern, die sich nach der feindlichen Übernahme durch Oracle selbstständig machten, um Mitarbeitermanagement cloudbasiert und komplett digital anzubieten. Nur ein paar Jahre später ist Workday das wichtigste Unternehmen in diesem Markt.

Workday Kennzahlen

Hauptsitz
Pleasanton (Kalifornien), USA
Kurs
210,69 USD, 195,56 EUR
Ausstehende Aktien
250,0 Mio.
Marktkapitalisierung
52,8 Mrd. USD
Enterprise Value
51,3 Mrd. USD
Nettoliquidität
1,5 Mrd. USD
Bruttomarge
72,2 %
EBIT-Marge (non-GAAP)
19,5 %
EBIT-Marge (GAAP)
-2,3 %
Gewinnmarge
2,9 %
Free Cash Flow-Rendite
2,6 %
Dividendenrendite
Datum
29.04.2022

Workday Aktienanalyse

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1Geschäftsmodell von Workday

  • Aus dem Nichts Marktführer im Human Capital Management. Workday ist ein junges Unternehmen, gegründet von zwei PeopleSoft Mitarbeitern, die sich nach der feindlichen Übernahme durch Oracle selbstständig machten, um Mitarbeitermanagement cloudbasiert und komplett digital anzubieten. Nur ein paar Jahre später ist Workday das wichtigste Unternehmen in diesem Markt.

  • Land-and-Expand und Internationalisierung. Obwohl Workday schon den größten Marktanteil in der Branche hat, steht dem zukünftigen Wachstum nichts im Weg. Viele der Kunden von Workday nutzen bisher nicht die gesamte Palette der cloudbasierten Anwendungssuite aus. Für Workday bedeutet das doppeltes Wachstumspotential. Einerseits bei bestehenden Kunden und andererseits im Rest der Welt, den sie noch erschließen müssen.

  • Die Kunden sind begeistert. Mit einer Kundenzufriedenheit, die fast bei 100 % liegt, wurde uns klar: Workday wird von den Kunden geliebt. Über 50 % der 500 größten Unternehmen in den USA nutzen das Angebot. Unter anderem Netflix, AstraZeneca und Airbus. Weltweit sind es mehr als 9.500 Kunden und 60 Millionen Mitarbeiter, die Workday nutzen.

  • 23 % Rendite pro Jahr seit dem IPO. Ende 2012 ging Workday an die Börse und ist seitdem um 640 % gestiegen. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 23 %. Jetzt ist die Aktie um über 30 % gefallen. Wir haben herausgefunden, ob sich deshalb jetzt ein Einstieg lohnt.

1.1Unternehmensgeschichte: Zwei PeopleSoft Mitarbeiter gründen Workday

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  • 2005
    Workday wird gegründet. Die Idee von Workday entsteht 2005 in einem Diner in Kalifornien. Der Gründer und CEO von PeopleSoft David Duffield und sein Chefstratege Aneel Bhusri wollen nicht länger bei dem Unternehmen bleiben, weil es von Oracle feindlich übernommen wurde. Ihre Vision: Sie wollen cloudbasierte HR und Buchhaltungssoftware anbieten. 2006 starteten sie mit dem ersten Produkt.
  • 2007
    Workday Financial Management wird eingeführt. Neben dem Tool zum HR-Management bietet Workday ab diesem Jahr auch eine cloudbasierte Software zur Buchhaltung an. Mit dieser Software können Unternehmen Umsätze, Resourcen und Finanzbuchhaltung steuern.
  • 2009
    Mehr als 100 Kunden nutzen Workday. In über 46 Ländern nutzen Kunden Workday als ihre HR-Software. Das Unternehmen wächst beständig weiter.
  • 2012
    Workday geht an die Börse. Nach 7 Jahren und mehreren Finanzierungsrunden geht Workday am 12. Oktober 2012 unter dem Ticker WDAY an die amerikanische NASDAQ. Zu diesem Zeitpunkt ist Workday 730 Mio. USD wert.
  • 2016
    Workday startet Workday Student. Ein cloud-basiertes Studentenmanagementsystem für Colleges und Universitäten.
  • Heute
    Workday wächst mit 20 % pro Jahr. Im Laufe der Jahre hat Workday damit begonnen, mehrere Übernahmen zu tätigen. Die jüngste war 2021 VNDLY, ein Dienstleister der beim Management von externem Personal hilft. Gleichzeitig wächst Workday stark weiter und ist sogar schon profitabel.

1.2Mission: Innovation in jedem Winkel des Geschäfts

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Wir streben nach Innovation. Nicht nur in unserer Entwicklungsorganisation, sondern auch in der Art und Weise, wie wir jeden Aspekt unseres Geschäfts angehen.
Mission Workday

Workday ist ein Startup mit einem hochinnovativen Produkt. Cloud Computing ist das, was momentan viele Branchen bewegt. Als ein Unternehmen mit so einem innovativen Ansatz muss man darauf achten, nicht durch die Konkurrenz überholt zu werden. Da hilft nur eins: selbst innovativ bleiben.

Deshalb hat sich Workday nicht nur dafür entschieden, in ihrem Kerngeschäft auf Innovation zu setzen, sondern in ihrem ganzen Unternehmen.

Als Investor in ein Technologieunternehmen ist es natürlich immer schön zu hören, dass viel Wert auf Innovation gelegt wird. Allerdings sollte man dabei auch genau hinsehen, denn sagen kann man immer viel.

1.3Management: Zwei PeopleSoft Manager mit viel Erfahrung

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Einer der Gründer ist immer noch CEO. Aneel Bhusri hat damals zusammen mit David Duffield das Unternehmen gegründet. Neben seinem Co-CEO-Posten ist er außerdem Vorsitzender des Board of Directors. Seine berufliche Laufbahn ist geprägt von zwei Jahrzehnten Führungsverantwortung in der Softwarebranche. Er ist außerdem Berater für eine Risikokapitalgesellschaft und war im Board von Intel, Pure Storage und Okta. Abschlüsse hat er von der Stanford und Brown University.

Unterm Strich ist Bhusri derjenige, den man sich für die Führung eines schnell wachsenden Softwarestartups wünschen würde. Er hat viel Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmen gesammelt, einen starken Bildungsweg hingelegt und beschäftigt sich auch neben seinem CEO-Posten im Board anderer Unternehmen wie beispielsweise General Motors.

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Neben Aneel Bhusri ist Chano Fernandez der zweite Co-CEO von Workday. Er kümmert sich um die Bereiche Customer Relationship, Akquise, Services, Customer Success und Kundensupport. Bevor er 2014 zu Workday kam, war er bei SAP Senior Vice President für den Wirtschaftsraum EMEA (Europe, Middle East, Africa). Er war außerdem Gründungspartner einer IT-Unternehmensberatung sowie Senior Consultant bei McKinsey & Company.

Fernandez überzeugt vor allem durch sein Know-How in der Entwicklung von Software-Startups und der Vermarktung von Softwareprodukten. Unterm Strich geben die beiden ein gutes Team aus Erfahrung im Unternehmen und Erfahrung mit der Skalierung von Softwareprodukten ab.

1.4Aktionärsstruktur: 17 % Vermögensverwalter und 1,3 % Management

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1.5Branchenanalyse: Workday ist Marktführer im HCM-Markt

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Workday ist im sogenannten HCM-Markt tätig. Das steht für Human Capital Management und beschreibt das unternehmensinterne Management mit den Mitarbeitern, deren Einstellung, Verwaltung, Fortbildung und vieles mehr. Bis die Welt begann, sich zu digitalisieren, wurden Mitarbeiterakten noch handschriftlich geführt, Urlaub wurde per vorgefertigtem Zettel eingereicht und die Fortbildung per Post gebucht. Mittlerweile hat sich aber einiges geändert.

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Häufige Fragen zur Workday Aktie

Ist die Workday Aktie ein Kauf 2026?+

Aus dem Nichts Marktführer im Human Capital Management. Workday ist ein junges Unternehmen, gegründet von zwei PeopleSoft Mitarbeitern, die sich nach der feindlichen Übernahme durch Oracle selbstständig machten, um Mitarbeitermanagement cloudbasiert und komplett digital anzubieten. Nur ein paar Jahre später ist Workday das wichtigste Unternehmen in diesem Markt.

Wie wird die Workday Aktie bewertet?+

AlleAktien bewertet die Workday Aktie anhand von DCF-Modellen, KGV, KUV, Dividendenrendite und dem AlleAktien Qualitätsscore (AAQS). Die vollständige Bewertung findest du in unserer Fundamentalanalyse.

Wo finde ich die Workday Aktienanalyse?+

Die vollständige Workday Aktienanalyse mit Fair Value, Kennzahlen, Chartanalyse und Kaufempfehlung findest du hier auf AlleAktien – fundiert recherchiert vom Team um Michael C. Jakob.