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Große Celestica Aktienanalyse: Die Schaufel-und-Spitzhacke der KI-Revolution
Aktienanalyse

Große Celestica Aktienanalyse: Die Schaufel-und-Spitzhacke der KI-Revolution

Celestica steht aktuell an einem strategisch besonders spannenden Punkt. Der weltweite Ausbau von Data-Center- und KI-Infrastruktur verlagert enorme Investitionsbudgets in genau jene Bereiche, in denen Celestica tief in der Wertschöpfung verankert ist: Hochleistungsnetzwerke, skalierbare Plattformen und komplexe kundenspezifische Systeme. Anders als klassische Hardwarezulieferer profitiert Celestica dabei nicht nur vom Volumen, sondern von steigender technologischer Komplexität, die Execution, Engineering und Lieferkettenkompetenz erfordert

Celestica Aktie und Aktienanalyse

WKN
914782
Symbol
CLS.TO
Hauptsitz
Kanada
Sektor
Informationstechnologie
Industrie
Elektronische Fertigungsdienste
Kurs
245,96 EUR
Marktkapitalisierung
27,28 Mrd. EUR
Ø Umsatzwachstum 5 Jahre
17,07 %
Ø Gewinnwachstum 5 Jahre
51,62 %
Nettomarge
6,72 %
KGVe
34,5
Ø KGV 5 Jahre
10,6
Free Cashflow Rendite
1,68 %
EPS-Wachstum
43,46 %
Datum
13.02.2026

Bloomberg, Eulerpool Research Systems

  • Celestica verdient Geld – egal, wer das KI-Rennen gewinnt
    Während sich Investoren oft auf einzelne KI-Gewinner fixieren, sitzt Celestica eine Ebene tiefer im System. Das Unternehmen liefert die Infrastruktur, auf der alle Hyperscaler ihre KI-Cluster aufbauen müssen. Ob NVIDIA, AMD, eigene ASICs oder neue Architekturen – ohne skalierbare Systeme, Netzwerke und Integration läuft nichts. Genau hier verdient Celestica unabhängig vom technologischen Sieger mit.

  • Celestica ist kein einfacher Auftragsfertiger, sondern ein Plattformpartner
    Viele halten Celestica noch für klassische EMS, doch das greift zu kurz. In Wahrheit ist das Unternehmen tief in Design, Engineering und Industrialisierung komplexer Systeme eingebunden. Je anspruchsvoller das Kundenprogramm, desto größer wird die Rolle von Celestica – und desto höher die Wertschöpfung. Das macht das Geschäft langfristiger, planbarer und strategischer.

  • Der KI-Boom verschiebt Capex genau in Celesticas Kernkompetenz
    Der aktuelle Investitionszyklus der Hyperscaler fließt längst nicht mehr nur in GPUs. Netzwerke, Switch-Plattformen, Serverintegration, Stromversorgung und Kühlung werden zu Engpässen – und damit zu zentralen Investitionsfeldern. Genau auf dieser Systemebene ist Celestica positioniert. Mit jedem größeren KI-Cluster steigt die Nachfrage nach genau den Fähigkeiten, die Celestica liefert.

  • Hohe Wachstumsdynamik trifft auf ein überraschend diszipliniertes Geschäftsmodell
    Trotz starkem Gewinnwachstum bleibt Celestica operativ nüchtern, prozessgetrieben und fokussiert auf Umsetzung. Das Unternehmen skaliert nicht über Visionen, sondern über Qualität, Zuverlässigkeit und industrielle Disziplin. Dadurch entstehen mehrjährige Programme mit hohen Wechselkosten und stabiler Ertragsbasis. Für Investoren ist das eine seltene Kombination aus Wachstum, Substanz und operativer Tiefe.