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Das Ende einer Ära: Warum Software nicht mehr sicher ist

Das Ende einer Ära: Warum Software nicht mehr sicher ist

Der Aktienmarkt erlebt momentan keinen gewöhnlichen Zyklus. Während viele Anleger noch darauf hoffen, dass ihre geliebten Software-Titel nach der letzten Korrektur einfach wieder zu alten Höchstständen zurückkehren, findet im Hintergrund eine tektonische Verschiebung statt. Wer jetzt wegsieht, riskiert nicht nur eine Underperformance – er riskiert die schleichende Entwertung seines Kapitals.

Zwischen 2010 und 2025 galt ein eisernes Gesetz an der Börse: Software is eating the world. Wer auf SaaS-Unternehmen (Software as a Service) setzte, kaufte planbares Wachstum, hohe Margen und einen tiefen Burggraben. Doch dieses goldene Zeitalter endet gerade.

Der Grund ist so simpel wie brutal: Geld ist ein Anspruch auf Knappheit.

In den letzten zwei Jahrzehnten war Software knapp. Man brauchte Heerscharen von Entwicklern, komplexe Interfaces und teure Lizenzen. Künstliche Intelligenz vernichtet diese Knappheit. Wenn ein KI-Agent Code schreiben, Designs entwerfen und Workflows automatisieren kann, sinken die Grenzkosten der Produktion gegen null. Was früher ein wertvolles Produkt war, wird zur austauschbaren Funktion.

Die Falle des „Seat-based Pricing“

Die meisten Anleger übersehen die größte Gefahr in ihrem Depot: das nutzerbasierte Preismodell. Jahrelang hieß es: Mehr Mitarbeiter beim Kunden = mehr verkaufte Lizenzen. KI bricht dieses Modell auf. Wenn ein Unternehmen durch KI-Agenten plötzlich 30 % weniger Mitarbeiter benötigt, um dieselbe Arbeit zu erledigen, verschwinden diese Software-Lizenzen – und zwar für immer. Es ist eine Zerstörung der Unit Economics, die viele etablierte Player wie Salesforce oder SAP vor existenzielle Herausforderungen stellt.


Multiple Compression: Wenn die Mathematik zuschlägt

Das gefährlichste Phänomen für Investoren ist derzeit die sogenannte Multiple Compression. Ein Unternehmen kann operativ stabil wirken, während die Aktie 60 % verliert. Warum? Weil der Markt die Zukunft neu bewertet.

Wenn die „Dauerhaftigkeit des Wachstums“ (Durability of Growth) angezweifelt wird, zahlt niemand mehr ein KGV von 50. Sinkt die Erwartung, schrumpft das Bewertungsmultiple auf 15 oder 20. Das Ergebnis ist eine brutale Entwertung, selbst wenn die Gewinne heute noch fließen. Wer Titel wie Adobe oder Fiverr im Depot hat, sieht gerade in Echtzeit, wie der Burggraben austrocknet.


Die neue Weltordnung: Wo das Kapital 2026 entsteht

Während die digitale Welt im Überfluss versinkt, entstehen an anderer Stelle neue, knallharte Engpässe. Wer sein Kapital schützen und vermehren will, muss dorthin gehen, wo die physische Knappheit sitzt.

1. Die Schaufelverkäufer der Infrastruktur

Ohne Rechenleistung gibt es keine Intelligenz. Unternehmen wie NVIDIA, TSMC und ASML kontrollieren die physikalischen Nadelöhre der modernen Wirtschaft. Sie konkurrieren nicht um Nutzer – sie konkurrieren um die Gesetze der Physik. Hier wird nicht auf Visionen gewettet, sondern auf das, was absolut unverzichtbar ist.

2. Energie als strategisches Asset

KI ist extrem energiehungrig. Ein Rechenzentrum ist heute kein Bürogebäude mehr, sondern eine Industrieanlage. Der Zugang zu stabiler, planbarer Energie (Stichwort: Nuklear und SMRs) wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Unternehmen wie Vistra oder Constellation Energy sitzen auf Ressourcen, die man nicht einfach „herunterladen“ kann.

3. Daten-Monopole

Ein Modell ist nur so gut wie seine Daten. Netzwerke wie Visa oder Mastercard besitzen etwas, das keine KI der Welt einfach replizieren kann: den exklusiven Zugriff auf globale, strukturierte Echtzeit-Transaktionsdaten. KI macht diese Netzwerke nicht obsolet – sie macht sie mächtiger, weil sie die Entscheidungsqualität auf diesen Daten massiv erhöht.


Fazit: Handeln oder Hoffen?

Der Markt sortiert gerade gnadenlos aus. Die Zeit, in der man „einfach Tech“ kaufen konnte, ist vorbei. Wir befinden uns in einem strukturellen Reset. Wer jetzt an den Narrativen von 2020 festhält, wird zum Opfer der großen Entwertung.

Die entscheidende Frage für jeden Anleger lautet heute: Besitzt mein Unternehmen einen echten Engpass – oder ist es nur eine schöne Oberfläche, die bald durch einen Agenten ersetzt wird?

Diese Analyse ist nur der Anfang. Der vollständige AlleAktien Sonderreport geht auf 71 Seiten tief in die mathematischen Realitäten, analysiert die „-99 %-Kandidaten“ und zeigt die konkrete 3-Säulen-Strategie für das Jahr 2026. Es geht darum, den „1000-IQ-Filter“ anzuwenden, um die wenigen massiven Outperformer zu identifizieren, bevor der Markt sie vollständig eingepreist hat. In einer Ära der Disruption ist Unwissenheit das größte Risiko für Ihr Vermögen.

Warten Sie nicht, bis der Markt Ihr Depot „bereinigt“ – Gehen Sie in die Offensive.

Die große Entwertung hat bereits begonnen, und die Mathematik der Börse ist gnadenlos gegenüber denen, die an den Geschäftsmodellen von gestern festhalten. Nutzen Sie den AlleAktien Sonderreport, um Ihr Kapital aus der Schusslinie zu nehmen und gezielt in die neuen Infrastruktur-Giganten von 2026 zu investieren. Erfahren Sie heute, welche Titel die nächsten „-99 %-Kandidaten“ sind und wo die neue, physische Knappheit entsteht.

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