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Anchoring Bias vermeiden – mit AlleAktien rational investieren

Anchoring Bias vermeiden – mit AlleAktien rational investieren

In der Welt der Aktien und Investitionen gibt es viele Faktoren, die den Erfolg eines Anlegers beeinflussen können. Während viele sofort an Markttrends, Unternehmensdaten oder makroökonomische Indikatoren denken, gibt es einen oft übersehenen Faktor, der ebenso entscheidend sein kann: den Bias. Wir von AlleAktien möchten dieses Phänomen näher beleuchten und erklären, warum es für Investoren so riskant sein kann.

Was ist ein Bias?

Ein Bias, oder kognitive Verzerrung, bezeichnet eine systematische Abweichung von der objektiven Realität in der Wahrnehmung, Beurteilung oder Erinnerung von Informationen. Einfach ausgedrückt, handelt es sich um eine Art "Denkfalle", die unsere Entscheidungsfindung beeinflusst, oft, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Warum ist ein Bias gefährlich für Investoren?

  1. Fehlinterpretation von Daten: Ein Bias kann dazu führen, dass Anleger Informationen selektiv wahrnehmen und interpretieren. Dies kann dazu führen, dass wichtige Daten übersehen oder falsch interpretiert werden, was wiederum zu fehlerhaften Investitionsentscheidungen führt.
  2. Emotionale Entscheidungen: Biases können dazu führen, dass Investoren Entscheidungen auf der Grundlage von Emotionen anstelle von Fakten treffen. Ein klassisches Beispiel ist der Bestätigungs-Bias, bei dem Anleger dazu neigen, Informationen zu suchen und zu akzeptieren, die ihre bestehenden Meinungen bestätigen.
  3. Überbewertung des eigenen Könnens: Der Überheblichkeits-Bias kann dazu führen, dass Investoren ihre Fähigkeiten oder ihr Wissen überbewerten. Dies kann zu übermäßigen Risiken führen oder dazu, dass Warnsignale übersehen werden.
  4. Verlustaversion: Menschen neigen dazu, Verluste stärker zu gewichten als Gewinne. Dies kann dazu führen, dass Investoren zu lange an verlustbringenden Aktien festhalten, in der Hoffnung, dass sich die Dinge wieder umkehren.

Wie kann man Biases überwinden?

AlleAktien

Das Bewusstsein für die Existenz von Biases ist der erste Schritt, um sie zu überwinden. Investoren sollten regelmäßig ihre Entscheidungsprozesse überprüfen und sich fragen, ob sie wirklich auf Fakten oder möglicherweise auf Verzerrungen basieren. Es kann auch hilfreich sein, die Meinungen anderer einzuholen, um die eigene Perspektive zu erweitern und blinde Flecken zu identifizieren.

Was ist der Anchoring Bias?

Der Anchoring Bias, auch Verankerungseffekt genannt, ist eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen dazu neigen, sich zu stark auf eine anfängliche Information, den "Anker", zu verlassen, wenn sie Entscheidungen treffen. Einmal gesetzt, beeinflusst dieser Anker die nachfolgenden Urteile und Entscheidungen, selbst wenn der Anker irrelevant für die aktuelle Entscheidung ist.

Dieser Effekt wurde in zahlreichen psychologischen Studien beobachtet und zeigt, wie Menschen oft nicht alle verfügbaren Informationen objektiv bewerten, sondern sich stattdessen auf den ersten Eindruck oder die erste Zahl verlassen, die ihnen präsentiert wird.

Im Finanzbereich kann der Anchoring Bias erhebliche Auswirkungen haben. Ein klassisches Beispiel ist der Aktienkurs. Wenn ein Anleger eine Aktie zu einem bestimmten Preis kauft, kann dieser Kaufpreis als Anker dienen. Wenn der Aktienkurs fällt, könnte der Anleger zögern, die Aktie zu verkaufen, in der Hoffnung, dass der Kurs wieder auf den ursprünglichen "Anker"-Preis steigt, selbst wenn alle Marktdaten darauf hindeuten, dass die Aktie weiterhin an Wert verlieren wird.

Ebenso kann ein Anleger, der eine Aktie zu einem Höchstpreis gesehen hat, zögern, sie zu einem niedrigeren Preis zu kaufen, weil er denkt, dass sie "zu billig" ist, basierend auf dem Anker des Höchstpreises.

Wie kann der Anchoring Bias vermieden werden?

  1. Bewusstsein schaffen: Der erste Schritt zur Überwindung des Anchoring Bias ist das Bewusstsein darüber. Erkennen Sie, dass der erste Wert, den Sie sehen oder hören, nicht unbedingt der relevanteste oder genaueste ist.
  2. Diversifizierte Informationsquellen nutzen: Beziehen Sie Informationen aus verschiedenen Quellen und versuchen Sie, ein umfassendes Bild der Situation zu erhalten, anstatt sich auf eine einzelne Zahl oder Meinung zu verlassen.
  3. Objektive Analyse: Nutzen Sie objektive Analysemethoden und Tools, um Entscheidungen zu treffen. Dies kann helfen, den Einfluss von Ankerpunkten zu minimieren.
  4. Reflexion und Überprüfung: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Entscheidungen regelmäßig zu überdenken und zu überprüfen. Fragen Sie sich, ob der ursprüngliche Ankerpunkt immer noch relevant ist oder ob es neue Informationen gibt, die berücksichtigt werden sollten.
  5. Feedback einholen: Diskutieren Sie Ihre Investitionsentscheidungen mit anderen, insbesondere mit Personen, die möglicherweise andere Perspektiven oder weniger Voreingenommenheit haben.
  6. Setzen Sie bewusst Anker: Wenn Sie wissen, dass der Anchoring Bias existiert, können Sie versuchen, ihn zu Ihrem Vorteil zu nutzen, indem Sie bewusst positive Anker setzen, die Ihre Entscheidungsfindung in die richtige Richtung lenken.

Fazit

Jeder kann von einem Bias betroffen sein. Auch erfahrene Investoren sollten sich regelmäßig selbst kontrollieren, um die Chancen auf maximale Renditen zu erhöhen. AlleAktien hat in seinen eigenen Analysen den Anspruch der maximalen Objektivität. Mit unseren Analysen wollen wir Anlegern bei der Entscheidung helfen und durch neutrale Berichterstattung mögliche Voreingenommenheiten zu vermeiden. Speziell bei unseren Updates und Crashreports arbeiten wir mit aktuellen Einschätzungen gegen den Anchoring Bias und suchen stets nach attraktiven Einstiegschancen.

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