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Hapag-Lloyd Aktienanalyse: Deutschlands größte Reederei steht unter Wachstumsdruck
Aktienanalyse

Hapag-Lloyd Aktienanalyse: Deutschlands größte Reederei steht unter Wachstumsdruck

Die Lieferkettenprobleme der Pandemie-Zeit belasteten Unternehmen und Verbraucher. Während Endkunden verlängerte Lieferzeiten in Kauf nehmen mussten und Industriebetriebe nur mit halber Geschwindigkeit produzieren konnten, profitierten jedoch Reedereien wie Hapag-Lloyd stark von den limitierten Kapazitäten, da die Transportraten stark anstiegen. Als die Normalisierung Ende 2022 in Aussicht kam, brach der Aktienkurs des Konzerns um mehr als 50 % ein. Damit ist der Konzern nun nach Eulerpool Fair Value um mehr als 20 % unterbewertet. Geschäftsmodell und Wachstum sind jedoch intakt, weshalb wir die Aktie der größten deutschen Reederei heute für euch analysieren.

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WKN
HLAG47
Symbol
HLAG.DE
Sektor
Industrie
Hauptsitz
Hamburg, Deutschland
Kurs
189 EUR
Ausstehende Aktien
176,00 Mio.
Marktkapitalisierung
31,90 Mrd. EUR
EBIT-Marge
50,38 %
Dividendenrendite
36,94 %
Free Cash Flow-Rendite
27,84 %
Datum
14.06.2023
  • Die Umsätze der Branche explodierten 2022. Hapag-Lloyd profitierte von einer, zur Zeit der Höchststände fünffach erhöhten, Containerrate von über 5.000 US-Dollar für den Transport eines Containers. Daraus ergaben sich bei gleichzeitig erhöhtem Handelsvolumen massive Übergewinne, die die Zahlen des Vorjahres um fast 50 % übertrafen.

  • Hapag-Lloyd ist die größte deutsche Reederei. Global ist der Konzern der fünftgrößte seiner Branche, gemessen nach dem bewegten Volumen von Gütern in TEUs (Twenty-Foot-Equivalents), also standardisierten Containern. Mit über 250 Schiffen und einer Präsenz in 135 Ländern operiert der Konzern global. Nach Marktkapitalisierung ist das Unternehmen das größte unter den börsengehandelten Konkurrenten weltweit.

  • 36,94 % Dividendenrendite 2022. Das Unternehmen schüttete eine große Dividende aufgrund der extrem erfolgreichen Jahreszahlen aus. Auch für das nächste Jahr soll die Dividendenrendite auf diesem hohen Niveau bleiben, auch wenn sie in absoluten Zahlen wie der Kurs ungefähr halbiert ist.

  • Werthalbierung innerhalb der letzten 12 Monate. Ende Mai 2022 erreichte die Aktie des Konzerns ein absolutes Allzeithoch von etwa 438 Euro. Heute steht die Aktie nur noch bei 186 Euro und damit etwa 57 % niedriger. Ob sich der Kauf jetzt lohnt, prüfen wir für euch in dieser Aktienanalyse.

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