Dominion Energy Aktie Analyse
Dominion Energy ist ein US-amerikanisches Unternehmen aus dem Versorgungssektor. Das Unternehmen ist einer der führenden amerikanischen Energiekonzerne und in der Bereitstellung von Strom und Erdgas für Haushalte, Unternehmen und Großhandelskunden tätig. Zu den Geschäftsbereichen gehören auch eine regulierte zwischenstaatliche Erdgas-Transportleitung und ein unterirdisches Speichersystem. Das Unternehmen wurde 1983 von William W. Berry gegründet und hat seinen Hauptsitz in Richmond, Virginia.
Gegründet wurde das Unternehmen 1983 von William W. Berry.
Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 17.000 Mitarbeiter in 13 Bundesstaaten der USA und versorgt fast 7 Millionen Kunden mit zuverlässiger, erschwinglicher und sauberer Energie.
Branchenanalyse
Dominion Energy ist eines der größten US-Unternehmen aus der Versorgerbranche. Dabei versorgt Duke seine Kunden hauptsächlich mit Strom. Vor 200 Jahren erforschte der Brite Michael Faraday den elektrischen Strom. Heutzutage denkt kein Mensch mehr darüber nach, wie abhängig wir von Strom sind. Für uns ist es selbstverständlich, dass Energie aus einer Steckdose kommt und wir unsere Smartphones laden können. Strom ist deshalb so wichtig, da es sich um eine sehr flexibel einsetzbare Energieform handelt. Das Problem an elektrischer Energie ist, dass sie in der freien Natur nicht vorkommt. Elektrische Energie muss aus Energiequellen wie Kohle, Sonnenlicht und den Atomen erzeugt werden. Da die Energie verloren geht, wenn sie nicht direkt nach Erzeugung verbaucht wird, erzeugen die Stromversorgungsunternehmen rund um die Uhr neuen Strom und bringen diesen über die Stromnetze zu uns nach Hause.
Die USA sind der zweitgrößte Stromerzeuger der Welt mit rund 4.200 Mrd. kWh jährlicher Stromerzeugung. Nur die Volksrepublik China ist nochmals größer. Hier werden bereits 6.500 Mrd. kWh Strom im Jahr erzeugt. Damit erzeugen China und die USA rund 60 % der weltweiten Energie. Bislang sind die Stromerzeuger sehr stark von fossilen Energieträgern wie Erdgas und Kohle abhängig, weshalb die Branche im Zuge des Klimawandels nicht den besten Ruf hat. 61 % der Energie werden in den USA aus Erdgas und Kohle erzeugt. Erneuerbare Energien kommen dagegen nur auf einen Anteil von 19 % an der gesamten Stromerzeugung. Insgesamt wächst der amerikanische Energiemarkt um rund 0,7 % pro Jahr. Das Wachstum im Bereich erneuerbarer Energien liegt jedoch bei über 4,2 % pro Jahr. In den letzten Jahren findet ein Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien statt.
Waren Solaranlagen und Windkraftwerke vor 20 Jahren noch extrem ineffizient und die Herstellung zu teuer, sind Solar- und Windenergie inzwischen preiswert geworden. In der Energieerzeugung sind sie im Vergleich zu fossiler Energie nicht nur wettbewerbsfähig, sondern oft sogar günstiger. Das Problem hierbei ist jedoch die Versorgungssicherheit. Die Sonne scheint nicht immer, wenn wir es brauchen und der Wind kann zu stark oder zu schwach wehen. Deshalb sind wir immer noch auf fossile Energiequellen angewiesen.
Das Energiegeschäft ist eine nichtzyklischer Branche mit langlaufenden Verträgen und staatlicher Regulierung. Die Energie wird immer gebraucht und sorgt somit für solide Einkommensströme für die Versorger. Der amerikanische Energiemarkt wächst sehr langsam, aber stabil mit 0,7 % pro Jahr. Wachstum verspricht in dieser Branche vor allem die Transformation auf erneuerbare Energien.
Geschäftsmodell
Verkauf von Strom.
Verkauf von Gas.
Transport und Speicherung von Gas.
Sonstiges.
Bislang ist Duke Energy bei der Energiegewinnung extrem von fossilen Brennstoffen abhängig. Erdgas, Kernbrennstoffe und Kohle machen rund 80 % der Energiegewinnung aus. Lediglich 1,5 % der Energie wird durch Wasserkraft und Solar erzeugt. Bis 2030 sollen jedoch alle Kohlekaftwerke in North und South Carolina stillgelegt werden. Bis 2050 möchte das Unternehmen klimaneutral arbeiten. Die erneuerbaren Energien sollen mehr in den Fokus rücken. So möchte das Unternehmen seine Kapazitäten von erneuerbaren Energien von aktuell rund 10.500 Megawatt auf 16.000 Megawatt in 2025 steigern.